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Fragmente über Recensenten-Unfug : eine Beylage zu der Jenaer Literaturzeitung
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von ftdem Leser verstanden zu werden wünsche, so rede ichimmer am liebsten durch Beyspiele. Laßt uns den Fallsetzen, ein zahlreiches Publikum habe sich in einem großenSaale versammelt — meinetwegen so groß, als das Am.ph'chc,.tcr zu Derona; nun träte ein Mann herein, der sichdurch eine bizarre, geschmacklose Kleidung auszeichneke,und sich noch obendrein, um bemerkt zu werden, mittenin die Arena hinpfianzte; sogleich werden die Zuschauereinanvec in die O' rnl flüstern; der Kerl ist ein Narr! manwird ihn von der Scheitel bis zur Fußzch wacker durchhe-cheln; aber Niemand wird sich eine Tribüne bauen lassen,um von La herunter den Gecken an)ufckee)>en, und den22000 Zusich eucrn vorzugurgeln, was sie, ohne den un.berusu-M Prediger, mit eigenen Augen sehen. Würdeman nicht ihn mit mehrercm Rechte auslachcn, als jenenEon' - img auf der Arena, wenn er aus voller Kehle po>ft -e?-. „,ch will euren Geschmack bilden! ich will euch in.... -mnd setzen, jene Kleidung zn beurlheilcn! denn ihr..'yd Schwachköpfe! es könnte euch cinfallen, sie fürschön zu halten, oder gar nachzuahmen, und das wäre„ein großes Unglück! — seht her! so einen Zopf müßt„ihr euch flechten lassen, wie ick trage; eure Westen müs-«ftn zugeschnitten seyn wie die Meinige u. s. w." — Ver-mukhlich würde das Publikum beyde auspfcifcn, die Po-lizei) aber nur den Einen hinauswerfen, nenilich den un-berufenen Kritikus.

Warlich! ebensowenig, als ich den ausgemachte-sten Dummkops bcy der Hand nehmen, auf den Markt füh.

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