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Fragmente über Recensenten-Unfug : eine Beylage zu der Jenaer Literaturzeitung
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thürcn sich offnen. Da liegt deine Bestallung noch nnun>lerschricbcn auf dem Tische ach! und neben ihr dasfürchterliche Blatt, auf dem dein Todcsurtheil gedrucktsteht. Man empfangt dich mit vornehmer Kalte; mit Ach-selzucken; man bedauert, dast man dirsesmal wieder nichtim Stande sei) zu dienen, aber der Fürst habe selbst einSubjekt empfohlen u. s. w.

Fritz steht wie ein Marmorbild auf einem Grabhügel.Alle seine Aussichten sind verschwunden, alle seine Hoffnun«gen zertrümmert; er wankt bebend die Treppe hinab, er istbetäubt, er starrt aus hohlen Augen den trüben Himmelan; mechanisch tragen ihn seine Füße bis vor seine Woh-nung, da schaudert er plötzlich zurück ach! wie soll ervor Mutter und Geliebten erscheinen! sie stehen beydeam Fenster, und winken ihm lächelnd entgegen, und wissenes sich nicht zu erklären, als sie ihn fliehen sehen, als ha-bt er Geister erblickt.

Ich überlasse cs der Phantasie meiner Leser, sich bastraurige Bild noch weiter ausjumahlcn, und dem Gewis-sen der Necenftnten, sich daran zu spiegeln. Man wirdmir zugestehen, daß mein kleiner Roman das Gepräge derWahrscheinlichkeit tragt, und daß sich noch hundert ähnli-che Fälle erfinden ließen, die sich eben sowohl als dieser inder Reihe der Dinge zutragen können.

Und wenn sich auch ein einziger solcher Fall nur einEinzigesmal zutragt, hat alsdann der Necensent nicht inder Lhat als Richter über Glück und Ehre eines Menschen

ent-