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„leicht umfassender Geist, von derjenigen Gattung, wel»«che die Blüte des gesunden Menschenverstandes ist; ^eine„geschmeidige aber wohlgeordnete Einbildungskraft, Man»„nichfalrigkcit der Kennrmsse, ausgebreircre Gelehrsamkeit,„unermüdcter Fleiß. —« (O Freund Huber! wie wirdIhnen zu Muthe! —)
„Gewissenhaft unpartheyifch, beschäftigt er sich„nie mit der Person des Autors, sondern nur mit seinem»Werke. Er ließt ein Buch nicht im Jnbaltsverzeichniß,„um einige Fetzen aus dem Zusammenhänge zu reisten,„oder hämisch aufzuspüren, in der Absicht, die schwächste„Seite des Werks darzustcllen." (Man sehe die Recensionüber den Papagei).) — „Weder das Interesse für einen„schlechten Schriftsteller, den er vielleicht begünstigt oh-„ne ihn hochzuachlen, noch feige Schonung eines Andern,„den er fürchtet ohne ihn zu lieben, verleiten ihn jemals,„zum Verrather an der Wahrheit zu werden. Er sezt nie„die dem Talent und dem Genie schuldige Achtung aus„den Augen; (o Huber!) er rügt Fehler, weil er auf-„merksam und scharfsichtig ist, aber er verheimlicht nicht„aus niedriger Eifersucht das Gute, welches jene Nach-lässigkeiten aufwi'gt; (o Huber! Huber!) indem er uns„freymülhig die Fehler des Weites andeutet, bezahlt er
»zugleich
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