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S. 14. sagt er: die Kritik müsse alles Elende mitFe»er und Schwerdt verfolgen, das unvollendete Talenthingegen nicht durch absolute Machtsprüche erbittern undNiederschlagen, sondern durch motivirten Tadel ermunternund belehren« Cr greift in seinen Busen, und frage srch:ob er nach den Proben, die ich von seinen absoluten Macht«sprächen gegeben, wohl behaupten dürfe, diese Regel be«folgt zu haben?
S. 22. schleift er abermals einen Dolch gegen sichselbst. „Einseitigkeit und Unempfänglichkeit," sagt er,„können decIllusion im Wege sichen; aber wenn derDich«„tcr das Seinige that, um sic zu verdienen; wenn er der„Wahrheit und Natur in diesem bestimmten Kreise getreu„blieb; wenn das, was er gewann, bey der angenomme«„ncn Manier, dem, was man erwartete, die Wage halt;„wenn es nur Verwöhnung an andere Formen ist, was„'der Würkung seines Kunstwerks im Wege sieht; wenn„aus der ftinigcn ein Ganzes hcrvorkritt, geschmückt mit„Anmuth und Schönheit; so ist es nicht das ächte Lunst«„gcfälch das sie verwirft; so ist er berechtigt, die Freyheit„der Phantasie gegen die eigenmächtige VMknhr eines bs<„schränkten Geschmackes geltend Zu machen.«
Merken Sie sich das, mein einseitiger, unempfanz«sicher, an andere Formen verwohnter Herr Huber! undentsagen Sie dem Vorhaben, Ihren beschränkten Ge-schmack gegen die Freyheit der Phantasie geltend machenzu wollen.
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