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Ohne mkch dabey aufzuhalten, daß dies kennen ker-nen können eine abscheuliche Cacophonie ist, die mir dasOhr zerreißt, will ich nur bemerken, daß diese mmlicheEntschuldigung sich, und vielleicht mir mehrerm Rechte,auf meine Schauspiele anwcndcn ließe, und baß es aber-mals ein harter, und von der Partheylichkeit erzeugterWiderspruch ist, die Toleranz Lines Schriftstellers anzu-pceiftn, und die des Andern zu verspotten.
Noch ein Pröbgen von der behenden Art, mit wel-cher die Literatur-Zeitung über Manches, waS sie nichtrügen mag, leise hinweg zu gleiten weiß. Ju der Reccn-'sinn eines elenden Trauerspiels, Bianca und Enrico, sagtsie unter andern: „Heinrich handelt ganz als enthusiasti-scher Liebhaber, und es ist daher kein Wunder, wenn er„der vermählten Bianca dennoch zumuthet, sich mit ihm„zu verbinden, und sich durch den Ersten besten Rathgeber„zu gewaltsamen Nathschlagen hinreissen laßt.« — Dasist freylich kein Wunder; aber daß die L. Z. in ewigem Wi>bcrspruch mit sich selbst, ihr: eigenen strengen Grundsatz;vergißt; daß sie Moralität empfiehlt, über verletzte Mo-ralität schrcyt; daß sie dann doch den Einen Schriftstellersanft durchschlüpfen läßt, indeffeu sie über den Andern ihrsteiniget ibn l ausruft, und dein allen ohngeachtet nochgelesen, noch von manchem mit blindem Zutrauen beehrtwird — Vas ist ein Wunder!
Alles gewinnt bey ihr ein anderes Ansehn, sobald sirden Verfasser kennt, und mit ihm in Verbindung steht.Ich will nur noch einen einzigen kleinen aber insirucrifen
Zug