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Fragmente über Recensenten-Unfug : eine Beylage zu der Jenaer Literaturzeitung
Entstehung
Seite
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nennt. — Und was sagt Hr. Schinck dort in den drama«turgischcn Monaten? — Es wurde eitel scheinen, wennich die Ersten paar Seiten wollte abdruckcn lassen; alsonur so viel als nöthiz ist, um von diesem so laut gebillig-ten Unheil einen Begriff zu geben. Hr. Schinck erzähltvorläufig, welche allgemeine Scnsazion Menschenhaß undReue bey allen Publikums hervorgebracht, und fährt dannfort:

„Vcweiß genug, daß es diesem Schauspiele nicht an„wahren und großen Schönheiten fehlen müsse. So ist„cs denn auch würklich. Der Verfasser — besitzt die„hervorspringendstcn Dichtertalente — hat eine sehr ftu-„rige, lebhafte Imagination, glückliche Darstellungsgabe,„Neuheit in den Characreren, feine Wahl der Situazionen,„treffenden Witz und leichten Dialog, u. s. w.«

Hr. Huber hingegen hofft sehnsuchtsvoll auf die bes.fern Zeiten, wo man jene allgemeine Eensazion unbegreif-lich finden wird; weil er vergessen hak, daß die Literatur-zeitung ein Paar Jahre vorher selbst gesteht: ick hätteverdient Auffehn zu erregen. Er spricht mir jedes Ta-lent ab, nennt meine Composizion schal, schülerhaft unsunedel, und sündigt schon durch diese unedcln Ausdrückegegen die Achtung die man mir schuldig ist. Hr. S. ge-sieht mir Neuheit in den Characteren zu; Hr. H. nennt eseinen lügenhaften Anstrich von Gefühl und Vriginalitäc.Hr. S. lobt die feine Wahl der Situazionen, Hr. H. nenntEulalienS Reue platt und spricht von meinem gewöhnli-chen Mangel an Geschmack. Hr. S. mepnt, ich verstehe