und blos binzuwerftn, und sich nicht weiter um seinSchicksal zu bekümmern, als es mir Beweisen zu Harni-schen. Das Publikum staune über den Wundermann, undglaubt ihm auf sein trotziges Gesicht, daß er etwas dabeygedacht habe, indessen der Gaukler hinter dem Schirmeüber die fromme Leichtgläubigkeit lächelt. — O! ihrArmselige! es wird euch nicht gelinge», das Gefühl durcheuer Geklingel mit Runstwärrern zu betäuben.
Sie sagen ferner: meine Stücke beleidigen Morali-tat und Sittlichkeit, und zwar deswegen, weil zuweilengefallene Mädchen oder W.iber darinn aufcrctcn. —Wenn man mich überzeugen konnte, daß auch nur ein ein-ziges meiner Schauspiele, auch nur eine einzige sittlicheTugend herabwürsige; so wurde ich aus allen meinen drama-tischen Werken einen Scheiterhaufen machen. Aber nurdie schändlichste Verläumdung konnte, um mir weh zuthutt, diesen Krötengift auf mich aussprützen. Lange vor-her, che ich auf der Spiegelbahn der dramatischen Kunsthcrumwankte, schrieb steaumsrch-uz seine Eugeni'e, undGemmingen seinen deutschen Hausvater, zwcy schöne Stü-cke, deren Hauptpersonen liebenswürdige gefallene Mäd-chen sind. Damals fiel es keinem ein, die Nase darüberzu rümpfen. Und wäre es denn auch i» der That wohlunmoralisch, zu glauben, daß ein gefallenes Mädchen dochwohl ein gutes Mädchen fcyn könne? — habe ich dennjemals die Entschuldigung einer Schwachheit mit derVerlbeiöigung der Unsittlichkeit vermischt? — habe ichjemals einen Fehltritt zur Tugend erhoben? — aber wenn