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Excurs II.
voluil vixit^). Dieses Geschichtchen erinnert aber an eine Erwähnung in den6L8us monsstsrii ketri8>>u8snsi8, Oib. II, o. 26: Os Ilsinrieo rsgs gnarto,wo es von diesem heißt: In tavtain nutem vegnuinm prorupit, ut sicut langeIntsgns lerebatur, stism iäolnm oeeults eolsret (88. XX, 645).
Dieses e. 26 der Pctershauser Klosterchronik aber ist, gleich den ee. 30,36, 37, 41 der gleichen Geschichtserzählung, auf eine gregorianisch ge-sinnte Streitschrift gegen Heinrich IV. zurückzuführen, die, nacheinigen wörtlichen Anklangen zu schließen, auch von Lertbolcki 2^ilaltsu8isOkranicon, hier speciell c. 8 (88. X, 101 u. 102), benutzt worden ist 2). Außer-dem aber enthält jenes e. 26, gleich vor der Erwähnung des ickolnm, noch eineandere Heinrich IV. betreffende, mit den Ausführungen Bruno's an einer Stellesich berührende Geschichte: Ilsiurious guurius . .. Islieissimum Romunum Im-perium ... per oinnia reäckiclit turpissimum st turdolsutum, 8icuti st inntriip8iu8, eum aäbue iolantulus 68sst, lusrat in visions xrso8tell8Ulll. Vickiteuim in LomuiL, guasi ip86 inlantulus seäsrst in msusn pulebsrriina stguelatissima; ssä ip86 sain sx immsns-l sgsstious vsutris per totum eoinguinavit,in tantllin ut niliil omnino iueoiuguinatum apparerst. Ilt snim iawaturalibsrtsts potitu8 S8t . . . absgus mensuru 8ömst jp8uin st omns8 8uv8 lautors8libiäini trackickit, in tantum ut legitime eonjugis tboro 8prsto inauäitis stupris8ins es88ations vaaaret (I. c., 645).
In die Xnnals8 kalicksnsss ist, neben der schon erwähnten aucha. 1068 vom Xnnalmta 8axo vorgebrachten Anklage, noch Weiteres, wodurchbei Bruno Angeführtes vergrößert erscheint, aus den über Heinrich IV. in Um-gang gesetzten Geschichtchen übcrgegangcn. Da ist, a. 1092, in weiterer Aus-malung von Bruno's o. 7, eine Geschichte von Xgns8 guam ckuxerat impsrator— abgesehen von dem falschen Namen, würde für Bertha auch diese späte zeit-liche Ansetzung nicht passen — mitgetheilt, deren Berlanf mit Bruno imWesentlichen übereinstimmt, doch so, daß hier juvöusa aliguot mulisbri vsstsinäuti, valickw ku8tibu8 prsmuuiti im Aufträge der Königin die Vergeltungan Heinrich IV. vollziehen; außerdem wird da Heinrich IV. noch Weiteres zu-geschricben: Hex . . . remunsrat ... in daraus (8e. dem zum Ehebruch mit derKönigin Aufgestifteten) perückinm, in rsgiua puäieitiam. Xam illum psräizu88it; ack illam autsm, ssmsl in äis peutseo8ts8 äsuuäatam, guam plurs8z'uvsns8 stiam äeuuäat 08 aämmit, eine Unthat, die dann Erzbischof Ruothardvon Mainz verhindert habe"). Aehnlich lautet die Anklage gegen den Kaisera. 1097: Üsiurieu8 Imperator ackduo in Italia po8itu8 a papa pul8atur, guockrsu8 ickolatris cum Llia sorori8 8us psrpstravit iuesstum (88. XVI, 71, 72).
Ist es bei den bisher besprochenen feindseligen Aeußernngen — über-wiegend Skandalgeschichten, die zu Hcinrich's IV. Lasten fallen sollten und dieallerdings durchaus als Theile des Stoffes der sächsischen Kaiserchronik anzusehen sind 4) — keineswegs überall sicher, ob sie wirklich in ihrem Ursprungdem sächsischen Lande im Besonderen zuzuschreiben sind, so ist das ohne Zweifelder Fall bei einer anderen Ucberlieferung, die die Regierung Heinrich's IV.geradezu vom sächsischen Standpunkt aus dargestcllt haben muß. Das ist diesächsische Geschichtstradition"), die in den Xuualss sausti Oigi-
1) Auch in den Xnn»I. Ualicksns., L. 1068 (Heinrich's IV. L. 13), fast wörtlich gleich,durch die Worte: ?sr inirnockoruiuin untoin oarnis xvlnlaniiuni in ianinin L voo til 11utisnatus, gnock (sto.) cingeleitet (88. XVI 70).
2) Bergl. Henking, Gebhard III. Bischof von Konstanz 108«—1IIV, 107 n. 108, 116 u.117. Giesedrecht, III, 1077, r>. I, stimmt bei, daß die Petershauser Chronik und Bertholdauf eine gemeinsame Grundlage zurückgehen.
3) Daß hier Gerüchte zu Grunde liegen, die bei der Lösung der zweiten Ehe Hein-rich's IV. gegen diesen angewandt wurden, bergl. ob. S.42«, in n. 12. Die gleichen Dingestehen auch im deutschen Texte der Sächsischen Weltchronik (bergl. dieses Stück — aus demsogenannten Lbron. I,nnoburxionin — auch schon 88. XVI, 72—76) in o. 202 (in v. 203 eineweitere ähnliche ^bosboti" des Kaisers) (klon. Oorin., Oontsobo Obroniwsn, II, 184).
4) Bergl. rn Bernheim's Abhandlung: Die sagenhafte sächsische Kaiserchronik ansdem 12. Jahrhundert (Neues Archiv der Gesellschaft für ältere deutsche Geschichtskunde, XX,108 u. 10g).
5) So lautet — „lieber eine sächsische Geschichtstradition aus der Zeit Heinrich's IV." —der Titel einer Abhandlung von Manitius, Historische Untersuchungen Ernst Förstern»»»