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4 (1903) 1085 bis 1096
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1096.

später aber in den Wirren des Reiches und durch den Neid ge-wisser Leute derselben wieder entfremdet worden war, neuerdingsan diese Kirche wiedergegeben. In Padua wurde dann, nunmehrin Anwesenheit des seine Zustimmung und Bekräftigung ertheilmdenPapstes, die Urkunde vom Kanzler Humbert darüber ausgestellt^).Dabei erscheinen noch Zeugen der Handlung genannt, wie derBischof Erpo, dann von italienischen Bischöfen Walbrunno vonVerona, Etzelo von Vicenza, Gumpold von Treviso, Arpo vonFeltre, Robert von Faenza, und mehrere weltliche hohe Herren,die Markgrafen Albert Azzo II. und Burchard, drei Grafe» undAndere. Von diesen fällt der Otbertiner am meisten in Betracht,da er, der Vater des älteren Welf, trotz seines äußerst hohenAlters bei dem Kaiser sich selbst eingestellt hatte, und es ist diesesEintreffen mit der nun wirklich sich anbahnenden AussöhnungHeinrich's IV. mit Welf in Verbindung zu setzen^).

Der Vorsatz, den die Welfen schon im vorhergehenden Jahre,nach der Lösung der Ehe des jüngeren Welf gegenüber Mathilde,gefaßt hatten, den Zwist, der sie von dem Kaiser trennte, hinweg-zuräumen, kam nämlich jetzt zur Erfüllung. Nach der, wie ebenzu vermuthen steht, durch den alten Markgrafen geschehenen Ein-leitung führten die Verhandlungen zum glücklichen Abschlüsse. Dieim Jahre 1077 über Welf ausgesprochene Acht wurde durch denKaiser aufgehoben und das Herzogthum Baiern, das damals demVerurtheilten abgesprochen worden war, ihm wieder zugewiesen 2°).Damit hörte die peinliche Absperrung Heinrich's IV. vom Ueber-gang über die Hochgebirgspässe auf; die Rückkehr auf den ober-deutschen Boden war wieder aufgeschlossen.

gt. 2984 ist durch Gundlach, Ein Dictator aus der Kanzlei KaiserHeinrich's IV., 5, wieder für den Dictator Adalbero 0 in Anspruch genommen,dt. 2934 ist die Erneuerung der schon Bd. I, S. 357 (dort ist, n. 101 zu S. 358,auch schon diese Urkunde 8t. 2934 zur Vergleichung herangezogen), erwähntenSchenkung an Erzbischof Adalbert, von 1063, in 8t. 2631. Von Liemar s'chthier in 8t. 2934: Vsnisus 8uoes88or . . . äUelberti .. . Oismaru8, gui nonlninu8 in no8tro servieio Isboravit, rein uobis in msmoeiam recluxit (nämlichdie Entfremdung: vergl. die Worte, I. e., S. 359 in n. 101), preee8 acljungeiw,suckieium pc>8tulavit, atgus iä 8eps taeismio tanckem otl'eeit, ut .. . sunckemcomitatum Deo, Lalvatori, et sanetge Mariae otlerentes reeogno8cereinn8 aein xsrpstuum reäckersmus (daß dieses Mal der dritte 1063 gleichfalls erwähntepagu8: ^ngeri nicht wieder erwähnt ist, möchte Dehio, Geschichte des ErzbistumsHamburg-Bremen, II, „Anmerkungen", 5, daraus erklären, daß die KircheHamburg hier ihr Recht bereits wieder durchgesetzt hatte). Wann Liemar ausItalien zurückkehrte — ob erst 1097 mit Kaiser Heinrich IV. —, läßt auchSchröder, Os Insmaro Oaminaburgeiwi arebispweopo (sta), 40, offen.

2b) An das Data 68t Oatavii von 8t. 2934 schließt sich noch, eingeleitetdurch: UeeoAncweebant sx prineipilnw, die Aufzählung, wobei als erster dermarebionss eben Axo erscheint. Giesebrecht, III, 676, bezieht den Namen be-stimmt auf den allerdings nach Bernold, a. 1097: sam major esntsnario utszunt (465) schon hoch betagten Vater Welf's.

2 °) Frutolf bezeugt: V^slsto, ckux antsa bloriorw, gui ab impsrators zumckuckum abjuravsrat st ob iä ckueatum psrckicksrat, iu gratiam siu8 rsäiitäueatumgus reespit (I. 0 ., 208).