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nicht aufgegeben habe, nicht abbrechen, ja ihn von der Excommuni-cation lösen wollten, worauf diesen vom Papste zu erkennen ge-geben wurde, es sei zu Tours einhellig erkannt worden, daß siehiezu kein Recht besäßen. Der König stellte sich nun aber selbstbei dem Papste ein und leistete ihm in die Hand, als wäre es diedes heiligen Petrus, das Gelöbniß, von Bertrada zu lassen. Aller-dings erlangte er damit noch nicht die Lossprechung vom Banne,und auch den Gebrauch der Krone ließ ihm der Papst noch nichtzu 2 ). Ein weiterer Sieg Urban's II. war, daß die AnhängerschaftHeinrich's IV. unter den deutschen Bischöfen zwei Glieder verlor.Schon ganz im Beginn des Jahres war Bischof Emehard vonWürzburg nach Frankreich zu dem Papste gekommen und hatteseine Verzeihung erlangt, worauf er sich auch diejenige der Legatendesselben im deutschen Reiche auszuwirken hatte. Aber noch be-zeichnender für die Aenderung, die sich in Deutschland ankündigte,war, daß sogar Bischof Otto von Straßburg, der doch als Bruder-Herzog Friedrich's von Schwaben dem Kaiser ganz nahe stand undnoch 1091 selbst in Italien, im Herbste, in Verona, an dessen Seitegewesen war, nunmehr, nicht lange nach der Synode von Tours,vor den Papst trat und unter der Bedingung, daß er sich von demihm zur Schuld angerechneten Verbrechen reinige, in die Kirchewieder ausgenommen wurde ^).
2) Die zum Uebergang vom März zum April als 9. 5686 und 5637 cin-gereihten Schreiben an die Erzbischöfe und Bischöfe zeigen den König noch hals-starrig: leminam illam, pro gua per nos exoomwunioatus lusrat, non äoreli-guit. Gegen Bernold's Angabe: kbilippus rex Oailiarum, sam äuäum proaäulterio exeommunicatus, taoäem äomno pspae, äum aäbuo in Oallüsmoraretur, satis buwilitsr aä satislactionem venit, et abjurata aäultsra ingratiam receptus est, seguo in servieium äomno papae satis prowptum ex-bibuit. Domnus papa, bono äispositis rebus in Oallia, post rseonoiliationsmregis Oailiarum et post multa coneilia tanäem in Dongobaräiam cum magnotriuwpbo er gloria repeäavit (464) und gegen diejenige des Obroo. Nallea-csooe: Drbanus . . . remeavit Romain, et in eunäo remoavit Rsmausum eivi-tatem, ubi item coneitium tenuit et reeonoiiiavit Rkilippum regem Rrancvi .n,lRoruw Oallicar. et Rraneiesr. Leriptores, XII, 408), wonach also Philippschon jetzt losgesprochen worden wäre, macht Hefele, Concilicngeschichte, V,2. Ausl-, 247, mit Recht auf 9. 5774 — aus den Jahren 1097 bis 1099 —aufmerksam. Da heißt es vom Boten König Philipp's, der aä ssäsm aposto-ticsm gekommen sei und geschworen habe: guoä iäom rex mulierem illam,postguain in manu nostra, imo per no8 in beati I'etri manu rslutavit, nun-guam esm carnalitsr babuerit, worauf erst — also nach Empfang dieser Bot-schaft aus Frankreich — der Papst weiter beschloß: ut rox äe episcopis etrogni 8ui primatibus usgue aä lsstivitatom Omnium 8anotorum aliguot aäno8 äirigat, gui boe ipbum guoä nuntius oius juravit, äsbeant akürmare; jetztendlich — eiusmoäi per legatum ipsiue satislaotions aeospta — erklärt derPapst: eunäem kilium nostrum regem ab interäietionis, guas pro bao causain eum xrotata luerat, vineuio absolvimus et utenäi pro more regni oorovaauctoritatem ei xraebuimus —: so geschah die Absolution jedenfalls erst er-heblich nach jenem — allerdings sehr wahrscheinlich in Nlmes — geschehenenGelöbniß in manu Urban's II.
b) Das bezeugt Bcrnold, zuerst für den Vireeburgsnsis episeopus, der inbis loeis — der Aufenthalt Xrelstis ist vorher genannt (doch vergl. ob. S. 460n. 35) — gekommen sei: misoricoräiam (sc. apostolici) consecutus est, ita