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4 (1903) 1085 bis 1096
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334 1091.

auszunutzen. Er feierte das Osterfest — 13. April — in der be-setzten Stadt b), und an die Stelle des mit den Flüchtlingen zu derGräfin davon gegangenen Bischofs Ubald setzte er einen deutschenNachfolger, Cono, für die Kirche von Mantua ein H.

In den darauf folgenden Monaten blieb Heinrich IV. in denGebieten nördlich vom Po, eifrig beschäftigt, die Stellung derGräfin Mathilde immer mehr einzuengen, die Stützpunkte der Ver-theidigung, die Burgen in den Grafschaften auf dieser Seite desStromes, Mantua, Brescia, Verona, ihr zu entreißen. Besondersempfindlich scheint der Verlust eines Platzes Namens Minervia —er heißt bei Donizo eine große Feste — die Gräfin getroffen zuhaben; im Sommer fiel er, zumeist durch den Hunger zur Ueber-gabe gebracht. Um so mehr suchte Mathilde die Gebiete auf derSüdseite des Po, die Burgen in den Grafschaften Modena undReggio, zu sichern, und mit Genugthuung konnte da festgestelltwerden, daß auch jenseits des Stromes wenigstens die Burg Pia-dena in der Grafschaft Brescia, am Südufer des Oglio, und dieFeste Nogara in der Grafschaft Verona, zwischen dem Unterlauf

an (im Anschluß an die Stelle von ob. S. 283 in n. 21): Rollens blatbiläistiäsns in oivibus itlis äoeipitur vsrbis ipsornm, elam gnia regis pertraetantnrbsm manibus paritsrgns pbaiangsm ipsius ants äism pascbas (v. 478 u.479: gua noets Öenm äuäas msroator ässum traäiäit) äars, äsprops guippstune gnoä erat munäo oeisbranäum monss sveunäo. Lonscilium tirwant . ..8sä äum rsx intrat eruäelis in nrbsm, svassrs guiäsm procsrss äomioaeeomitissae (Welf ist — vergl. ob. S. 274 in n. 63 — nicht genannt) vavidussxtraeti propriis eum rebus ot armis ... ^nno millsno nonagsno guogusprimo Nantua sorässeis, äs proäitions nigreseis, wonach von v. 491 an dasganze Eapitel 5: Objnrgatio ae ästS8tatio 8su äigna sxllortatio contra Nan-tnain eine mit einigen bemerkcnswerthen Ausfällen gegen die Deutschen (v. 529—535: Unne eeisbras pascba onm talsis sx Viamanna, gui peramant Laobum,llagrant aä luxnrianänm. Iliorum iinguas ns8cis taeilss guogns rixas. 6uwsunt potati, pro vsrbis, ksrtur, amari8 6N8sm äsnuäant, soeiornm viseeratruneant; moräsnt mors Inpi, onm 8umunt pabnia, euneti, atria sanetorumvioksntsr Irangsrs vorunt) durchsetzte Strafpredigt, mit Warnung vor Hein-rich IV. (v. 539 u. 540: Uon t'aeist guipps tibi, gnas promissrat ipso; äsei-pikt vers ts, ssu proeul ipss reosäst), enthält (88. XII, 389 u. 390). Over-mann, Gräfin Mathilde von Tuscien, 157, macht darauf aufmerksam, daß dieMantuaner Wohl, schon lange mit dem mathildischen Regiment unzufrieden,sich dem Kaiser aus freien Stücken zuneigten, da sich die Stadt bei gutemWillen der Bürger noch viel länger hätte halten können. Kurze Angaben, dieaber bezeugen, daß jenseits der Alpen das Ereigniß wohl beachtet wurde, habennoch ^.nnai. Vngust.: blsntnani, longa obsiäions coaeti, smisso äuois Weltitilio nrbsm traäunt impsratori, Vnnal. Osoäisns.: Ilsinrieus impsratorNantnam oapit, Sigebert, 6bron.: Usinrions impsrator in Italia oastella etmunitionss aävsrsantinm sibi sxpugnat, Nantuam onoons obsiäst st eapit(88. III, 133, IV, 29, VI, 366).

2 ) Vergl. das Zeugniß Donizo's, I. o., v. 529, in n. 2. Dagegen ziehtKilian, Jtinerar Kaiser Heinrichs IV., 115, die unt. zu 1092 n. 7 zu erörterndeAngabe über eine Feier des Osterfestes in Mantua irrig hieher zu 1091.

^) Donizo beginnt o. 6 mit den Versen 550—553: Usx igitur eaptagauäsns sx urbs rslata, pontillesm kaisnm Oononsm gsnts Osmavnnm (vergl.in n. 2: Abkürzung für ^.Ismannum) iilio ssss jubst, fam prssnl Ilbatäus abnrbs tu gerat aä granäsm oomitissam oatbolieamgus (i. e., 390).