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4 (1903) 1085 bis 1096
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1086.

1 :

Robert, der ganz nach Art der Normannen seiner Willkür nachgab,zusammen mit der fortgesetzten Abneigung des kaiserlichen Anhangsin Rom, gegen Victor III. aus.

Aus der Erledigung des erzbischöflichen Stuhles von Salerno,wo Alfanus I., der zuletzt noch den flüchtigen Papst Gregor VII.in seiner Kirche ausgenommen hatte, am 9. October 1085 gestorbenwar, hatte sich zwischen Herzog Roger und den Cardinälen eineMeinungsverschiedenheit erhoben. Der erwählte Nachfolger, Al-fanus II., für den auch der Herzog eintrat, stand im Rufe, durchBestechung in den Besitz seiner Würde gelangt zu sein; in MonteCassino dagegen glaubte man, nicht dieser Verdacht, sondern derEinfluß Gisulf's sei hindernd dazwischen getreten. Jedenfalls hatteRoger die Weihe des von ihm begünstigten Erzbischofs nicht durch-setzen können, und jetzt rächten Sigelgaita und der junge Herzogsich dadurch, daß sie den bei der Räumung Rom's durch die Nor-mannen von Robert gefangen weggeschleppten kaiserlichen Präfectenfrei ließen und so die kaiserlich Gesinnten in Rom stärkten. Durchden zurückgekehrten Präfecten geschah nun sogleich gegen Victor III.eine Ermuthigung der Anhänger des kaiserlichen Papstes Clemens III.Sie sammelten sich und besetzten das Capitol gegen den augen-scheinlich auf dem Palatin, wahrscheinlich in dem Monte Cassinozugewiesenen Kloster San Sebastiano alla Polveriera, sich auf-haltenden erwählten Papst, den sie heftig zu verfolgen begannen^).So räumte dieser mit den Seinigen schon nach vier Tagen Rom,hielt sich dann drei Tage in Ardea auf, von wo er nach abermalsdrei Tagen sich weiter nach Terracina begab. Da legte er dieAbzeichen der päpstlichen Würde von sich, um so jedem Drängen,daß er sich ihrer wieder bediene, zu entziehen, und ging, trotz allerBitten und Vorstellungen, in die klösterliche Stille von MonteCassino zurück. Umsonst kam, auf die dringende Aufforderung derCardinäle, der Fürst von Capua, Jordanus, um den Gewählten zubewegen, daß er unter dem Schutze des ansehnlichen herbeigeführteunormannischen Heeres sich zur Weihe nach Rom auf den Wegmache. Als er von dem hartnäckig Alles Abweisenden abgemahnt

so) Nur sehr kurz bietet Petrus, I. o., o. 67, Auskunft über diese Dinge:Lo iZitur tempore prastsetus impsratoris a cluos st siu8 matrs climissus,proptsr illuä viäsliost oäiuiu guoä spisoopi st earäiualss, laoisuts tarnen8s.Isruitg.uo priuoips (so. Gisulf), 8alsruitauum arebiepisoopuiu sacrarenotusrullt (Hugo's in u. 82 citirtes Schreiben sagt: äs mauitsstissiiua aiu-bitious ^Itauus eollvictu8 tnsrat, 88. VIII, 467), ctis uootugus eum ali-guautis asrs iuiguo eouäuotis ill Oapitolium contra slsotuiu (so. Victor III.)eouvsuisus, psrssoutiouss si ruaximas iututit (I. o., 749). Die Aussage der^.llllsl. August, schließt an die Stelle in u. 82 an: ssä Romani gui sxparts impsratoris kraut, aäveutus sius (so. Victor's III.) oausaiu eoguo-sosutss ipsum vix evaäsutsm sx urbs sünZarnut, mouaobosgus st aliasssguaoss sius multls ooutumeliis aüseeruut (I. e.).. Vergl. dazu in der ob.S. 101 in u. 188 erwähnten Abhandlung von Hirsch, 94 n. 95. BetreffendAlfanus' I. Todeszeit vergl. Ughelli, I. c-, VII, 390 u. 391.