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Die Düsseldorfer Maler-Schule in den Jahren 1834, 1835 und 1836
Entstehung
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Der Gegenstand der Unterhaltung scheint etwas Wohl-thuendes zu enthalten, deö Knabe» Mund lächelt sosüß, und jede seiner Mienen spricht Wohlbehagen ans,sanftes Wohlbehagen, an dem sogar die im Wasserplätschernde Angclruthe Theil nimmt.

Die Technik des Bildes schien mir ebenfalls ge-lungen.

97. Kretschmer aus Anclam nahm mit demersten Augenblicke seines Auftretens eine sanfte, kind-liche Richtung, welche bis zu dieser Stunde hindurchgchaltcn hat. Man glaubt wohl Kretschmertadeln zu dürfen, weil er sich von seinen innigenWeisen nicht entfernt. Warum ich in solchem TadelUnrecht finde, habe ich schon in meinen Vorbemer-kungen angedeutet. Ich gebe aber gern zu, daßKretschmer'ö trefflicher Pinsel für großartigere Ge-mälde benntzt werden könnte, als die sind, welche inden Grenzen seiner Erfindungsgabe liegen, undaus deren Bereich er als selbstständiger Künstler sichnicht wagen darf. Hiervon abgesehen, mnß, so langeals man den Malern ihre volle Selbstständigkeitgarantirt, und selbst bei einer modifizirtcn Selbststän-digkeit dann, wenn sie ihrem eigenen Zuge folgen,jeder, glaube ich, der für unschuldige Natürlichkeit,für ein frommes, bescheidenes Wirken Sinn hat,Kretschmer'ö Auffassung der Kindcrwelt (die großeKinderwelt mit darunter begriffen) wahr, und seineDarstellungen daraus getreu individualisirt nennen.

Auch die in diesem Jahre zur Ausstellung gekom-mene Production: Aschenbrödel (98) ist nichtsowohl ein neuer Beweis von Krctschmcr's trefflicherPinselführung als von seiner ungcschwächten Ge-müthlichkeit. Die ganze Unschuldswelt, welche aus