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Die Düsseldorfer Maler-Schule in den Jahren 1834, 1835 und 1836
Entstehung
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Das Colorit läßt nichts zu erwarten übrig.

Auch das Colorit des zweiten Bildes dieses Malers:»Maria's Abschied von der Leiche Christi«(halbe Figur) war brav. Dagegen machte die Auf-fassung desselben (Maria sicht dem Leichnam so nahein die Augen, daß zwischen diesem und ihr kaum einZoll Raum ist) einen höchst unangenehmen und wider-lichen Eindruck, den besonders die übertrieben schmerz-haften Mienen Maria's vermehren helfen. Tic obereKopfhälfte stellt sie als Matrone dar mit hohlenAugen. Auf diesem Theile ruht der bitterste Schmerz,während der übrige Theil einer jugendlichen Figurangehört, welcher aller Ausdruck fehlt; kurz, jemehrdas Bild zergliedert wird, desto subjektiver tritt seineAuffassung hervor, und bekundet eine Richtung, wel-che der Kunst fremd bleiben muß. Gewänder undFleisch sind vortrefflich.

Auch I. P. Hasenklcver aus Remscheid gabuns neue Proben seines frischen Humors. Was in-dividuelle Auffassung nur vermag, ist in seiner Sceneim Atelier 6l.) geleistet. Sechs Maler findensich in dem Atelier zusammen. Einer zeichnet, ihmsteht ein zweiter als versoffener Schacherjude Modellmit dem ein dritter Possen treibt. Im Rücken dieserScene sitzt der vierte, den Stuhl zwischen den Beinen,mit beiden Armen auf die vor ihm heraufstrcbendeStuhllehne gestützt, und schaut, seine Pfeife rauchend,dem Schauspiel zu. Ter fünfte hat der Malcrpuppeeinen Strick um den Hals gewunden, und an diesem,den er über die Schulter geschlagen hat, schleppt erträgen Ganges die kolossale aber göttliche Handlan-gen« seiner Ideen, welche theils auf seinem Rückenruht, theils mit den Füßen über den Boden schleift,