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44. Eine große Gebirgslandschaft von D.Fohr ans München und 48. Die Nninc einerKirche von H. Funk aus Herford. DiescSmalist der lauliche Süden und die derbe Nordnatnr sichnicht gleich geblieben. Fohr mit seiner kalten, trock-nen, unbarmvnischen Farbengebung und seiner starren,derben Zeichnung tritt Kockoek nahe, welcher die reineProsa repräsentier und der kalten, nackten Natur jedenVorzug vor den interessanteren mit gefälliger» For-men, und der bestimmten fast grellen aber wahrenFarbengebung vor der sanften wollüstigen Verschmel-zung der Tinten den Vorzug gibt, wahrend Funk inseiner harmonischen, auS einer eigensinnigen Planierlangsam aber höchst glücklich entwickelten Kolorit, inseiner lebendigen Auffassung, Ans- und Durchführungidealisirter aber wohl durchdachter, Landschaften ander Natur die Poesie nachwcisct. In der Kloster-ruine, welche Funk zur diesjährigen Ausstellungbrachte, tritt er zum Erstenmale in einem der größer»Formate auf, in welchen mehrere unserer Landschafterschon lange arbeiteten. Er hat in der Durchführungdieses Bildes, dem er eine, schon vor mehreren Jah-ren verfertigte Farbcnskizzc zum Grunde legte, dieernste Förderung seiner Studien kund gegeben. DieManier, welche noch in der Skizze vorherrschend,und in der ebenso ungerechtfertigt, die gelben Tönevorwiegend waren, wie bei den meisten Landschaftendie violetten, hat sich der Harmonie unbeschadet ge-mildert. Funk's Pinsel ist klassisch geworden.
Der heilige Martinns von I. P. Gottingaus Aachen 48. Der Heilige ist in seinem vollstän-digen Bischofsornate gegeben. Der reichgestickte Elwr-rvck hangt um seine Schulter, und die Mitra bedeckt