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Die Düsseldorfer Maler-Schule in den Jahren 1834, 1835 und 1836
Entstehung
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Sehen wir zum Schlüsse auf die Pragmatik derDarstellung, so will uns diese uicht vollständig cin-lcuchten. Vergebens suchen wir nach dem Grunde,welcher die Familie in diese Lage gebracht habenkönnte, die Frage, was hat der Maler sich für eineVeranlassung gedacht, können wir uns nicht beant-worten. Ging er von der Idee auö, daß seine Per-sonen bei Gelegenheit einer der Kreuzzüge, durch desKrieges Mißgeschick von dem Heere getrennt, in dieWüste geworfen wären, wie kommt denn das Weibin die Scene und wie der Greis im Pilgcrrockc, mitdem man nicht in die Schlacht zieht, wie fand sichüberhaupt bet einer Flucht, denn in solcher Veran-lassung könnte man die Sache sich nur denken, dieFamilie und der Führer zusammen? Oder dachtesich der Maler: die Familie sei allein und ohne Ge-sellschaft auf einer friedlichen Wallfahrt nach demGrabe begriffen, so liegt das Ungereimte nicht so-wohl in dem gerüsteten Manne, als in dem frevent-lichen Wagnisse an sich, vornehmlich, wenn man csohne die gehörigen Vorkehrungen begonnen sicht,was, da es der Darstellung nach offenbar unter An-leitung eines Eingcbornen geschah, um desto unbe-greiflicher erscheint: kurz, wie wir auch das Bildvon dieser Seite aus betrachten mögen, cs verliertüberall an dramatischer Wahrheit und folglich auchan Interesse, und überall leuchtet uns ein, daß csder historischen Grundlage entbehre. Es bleibt dasResultat, daß es nur des Künstlers Idee gewesensein kann, darzustellen, wie vier Personen nach Alter,Geschlecht und Kultur verschieden, die Schreckeneines nahen Hungertodes erdulden, wobei die Ein-