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Die Düsseldorfer Maler-Schule in den Jahren 1834, 1835 und 1836
Entstehung
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liegt, ein Knabe, der wahrscheinlich Führer derFamilie ist. Während bei den ersten dreien eindurch Rcflerion und Erfahrung gewonnenes, einchristliches Prinzip die Empfindungen regelt, ist hierim Knaben das Heidnische, das rein Thierische hcr-vorgchobcn, wir gewahren ihn schreien, und die ansdie Magengcgcnd gepreßte Hand scheint seine Wünscheanszudrückcn. Doch gerade in diesem Gegensätzedäucht uns der .Maler sein Thema verfehlt zn haben.Der wilde Naturmensch, dem das Fatum der Gottist, erscheint uns überall, und das aus ganz naheliegenden Gründen, statt verzagt in Gefahr, vielmehrtrotzig und verwegen, und diesen Trotz zu behaupten,und jeden Schmerz sich unterwürfig zu machen,darin glauben wir seinen Stolz zn entdecken. Dochmehr uoch als vou der hier berührten intellektuellenSeite trifft den Maler unser Vorwurf, wenn wir desLybicrs Anatomie betrachten: diese rothbrauue Haut-farbe ist keinem der Tropcnbewohncr angehörig, unddoch ist sie noch das einzige Merkmal, welches an-deutet, wo wir des Knaben Wohnort zu suchen ha-ben. Daß es noch andere Merkmale gebe, undzwar solche, welche entscheidend den Rcwccharactcrauzcigen, das scheint dem Maler fremd geblieben znsein; und so darf cs denn nicht auffallcu, wenn wirstatt hcrvortrctender Backenknochen, gcwulstctcr Lip-pen oder wie sonst das Characterzcichen hätte heißenmögen, ganz und gar europäische Schädclbildungerblicken. Angemessen dagegen ist der Ausdruck desGreises mit der zwar gebeugten Haltung, jedoch nurleise vom Schmerz verzogenen Miene, so wie dermännlichen Kraft die rische Haltung des Ritterszustcht und der, wenn auch nicht leidenlosc und nurmit weniger Hoffnung erfüllte, doch nicht verzagte