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Die Düsseldorfer Maler-Schule in den Jahren 1834, 1835 und 1836
Entstehung
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27. Eine hcimkehrcnde Heerde von Fried-rich Simmler aus Geisenheim. Pferde, Kühe,Ziegen, Schafe kommen von einer Höhe herab zumTeiche. Auf einem Pferde mitten im Zuge, daSschon der Tranke nahe ist, sitzt unbeholfen ein Kind,welches sich nur mit Mühe im Gleichgewicht zu hal-ten weiß. Auf der Anhöhe steht man einen Mannund eine Frau mit einem Kinde auf dem Arm; gewißdie Eigenthümcr der Heerde, welche sich des Besitzes znerfreuen gekommen sind. Diese 3 Figuren sind mit einerfettenen Virtuosität dargestellt. Auch ist die Anatomiean den Thicren, besonders an den Schafen vor-trefflich. Simmler hat viel Verdienst um die Thicr-malerci, welche in der neuern Zeit wenig Künstlerangezogen hat. Jemehr Verdienste Simmler hat,desto mehr wünschen wir, daß die richtige Auffassungweniger Cinzelnheitcn ihm »och gelinge» möge. Da-hin gehören insbesondere die aufgeworfenen, ausgc-triebenen Nasenbeine, die geschwnlstetcn Nasenflügelund die cylindrischcn Nasenlöcher des Rindviehes;auch scheint cs uns, daß Simmler nicht immer gleich-mäßigen Fleiß auf seine Viehtreibcr und übrigenMenschcn-Figuren verwendet.

28. Drei Kinder, die sich baden wollen,von Eduard Steinbruck ans Berlin. Das alsHauptfigur hingestellte Mädchen befindet sich schonim Hemde und taucht stehend die ersten Fußspitzenins Wasser. Ihr zur Rechten hockt ein zweitesMädcbcn, das, die Füße bereits bis zur Hälfte insWasser getaucht haltend, launig forschend zn dererstem aufblickt, als wolle es darüber spötteln, daßdieser das Wasser zu kalt dünkt. Das dritte Mäd-chen, der Hauptfigur links, lehnt sich, noch völlig