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Die Düsseldorfer Maler-Schule in den Jahren 1834, 1835 und 1836
Entstehung
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Landschaft und namentlich der Himmel darauf, istmit geringerer Liebe behandelt, freilich nur Neben-sache, aber doch von Bedcutnng.

10. Die singenden Chorknaben von Theo-dor Hildcbrand ans Stettin. So wie alleseither von diesem Künstler bekannt gewordenen Ge-mälde, zeichnet auch dieses kleine Bild durch Wahr-heit und Genauigkeit sich aus. Vier singende Knabenliegen auf den Kniecn. Im Hintergründe sieht maneine Bnndclsaule, neben welcher ein Blick in dasSeitenschiff der Kirche frei bleibt, wo Andächtigebeten. Der Ausdruck und die Haltung in den vierKnaben ist meisterhaft, wahr und voll Leben. Jederder vier hat seinen cigenthümlichcn, bestimmten, kind-lich wahren Charakter. Der erste ist ein stiller, insich gekehrter, frommer Jüngling, der schon zu wis-sen scheint, was Schuld und Buße ist. Im Bewußt-sein der Handlung ist er mit allen Zeichen der inner»Gemüthscrregung gegenwärtig, und sie hat schonüber sein Handeln den Sieg davon getragen. Er istverstummt, der Körper zusammcngesnnken, der Kopfist gesenkt, die Hände, welche das Gebetbuch pres-sen, sind herunter geglitten, alles verräth tiefe An-dacht, einen zum innigen Gebet gewordenen Gesang.Der zweite, die kindliche Frömmigkeit, welche nochganz unbewußt handelt, dem die Unschuld ans dieStirn geschrieben ist, sicht nach dem ersten forschendhin, als wolle er untersuchen, warum dieser so insich gekehrt sei, und ihn zu neuem kräftigen Müsin-gen mahnen.

Der dritte ist ganz Sänger, er hat seine Kehlerecht hcrausgcstreckt, den Kopf etwas im Nacken undnach der rechten Seite gelegt, den Mund weit ge-