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Die Düsseldorfer Maler-Schule in den Jahren 1834, 1835 und 1836
Entstehung
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keineswegcS erschöpft; cs ist, abgesehen von allemAndern, dasUnbcachtctlassen dieses oder jenen Kunst-prodncteS schon kränkend.

Nicht bloß ein nnparthciischcr, strenger Richtcr-stnhl mnß der Kunst errichtet werden, sondern auchein umfassender, ein solcher, welcher weder Ercmp-tionen noch privilcgirte Stände kennt. Vielleichtwird cs auf diesem Wege gelingen, eine objektiveKritik zu schaffen, und der vollendeten Ausführungden subjektiven Tadel zu sparen. Bloß um cS anzu-regen, daß man sich umfaffcnd und deutlich über Ver-hältnisse ansspreche, deren feste Gestaltung nicht bloßder Kunst, sondern auch der Ruhe und dem Wohleder Künstler so wichtig ist, habe ich Gegenwärtigesmitgctheilt. Ich meine, daß man jede Verlockungzur Kunst sorgfältig vermeiden; daß man nicht durchdie so oft ganz unrecht angebrachten, auf endlosemPapier gedruckten Lobeserhebungen (welche im Inte-resse der Akademien und Kunstvcreine sein mögen)den Glauben an einen gnten Geschmack vernichten,die Wirksamkeit der Kritik lähmen; daß man jedemausübenden Künstler seine volle Würdigung (Lobund Tadel) nicht versagen, und für einen größerenZdccnverkchr, für angemessene Kräftevcrtheilung undfür würdige Jüngerschaften Sorge tragen soll.

Ich lasse jetzt einige Andeutungen über die Pro-duktionen der Jahre 18341836 folgen. Ich wün-sche uichtö mehr, als Entgegnung und Belehrung.Sollte man auf meinen Vorschlag, ein Spruchcollc-gium für die Kunst zu schaffen, cingchen: so bitteich das Nachfolgende als einen Beleg zu betrachten,wonach man mich bei künftiger Ballotage beurthci-leu mag. Vollständiges ist nichts gegeben, viellciclst