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Die Düsseldorfer Maler-Schule in den Jahren 1834, 1835 und 1836
Entstehung
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Man wollte wissen, daß auch den Ausschuß -desKunstvcrcins die Vorliebe für die Ostländer lenke.Man behauptete, nicht bloß so weit erstrecke sich dieGunst, daß man von den Ostländcrn mehr kaufe, alsvon den Rheinländern und Wcstphalcn, welche dochder Anzahl nach und der Natur der Akademie gemäß,den Vorzug verdienten, sondern auch soweit, daßman von jenen das Schlechte erstehe, während vondiesen viel Gutes unbeachtet, und manches verdienst-volle Talent ohne Unterstützung bleibe; ja cs seienvon Ostländern Bilder gekauft, die, wie bekannt,durch die vereinigten Kräfte Vieler entstanden seien,welche ihren Landsmann unterstützt hätten, um ihmBrod zu geben. Man tadelte es insbesondere bitter,daß den vstländischcn Künstlern, die gar gut ohneUnterstützung beständen, die Produkte abgetanstwürden, welche sic sonst nirgends los werden könn-ten, und welche an sich keinen Werth hätten. Mantadelte es, daß von dem Professor Begas das Bild,die Aussetzung Mosis, gekauft war; daß man aberauch die Farbcnskizze zu diesem Bilde gekauft hatte,fand man ebenso unverzeihlich, als daß Sohn fürseine Farbcnskizze zum Urthcilc des Paris 20 Lmödorgezahlt worden waren. Man fragte, ob der Ankaufeines solchen hingeworfencn SkizzchenS mit allerliebstnackten Figürchcn ein Hinwirken genannt werdendürfe, die würdigsten Denkmale des Strcbcns derKnust der Nachwelt zu überliefern. Ob sich etwasAehnlichcs von einem Jakob und Nahe! ic. sagenlasse, und ob cs verantwortlich scy, daß man 2000Thalcr verwende, um ein Bild von Bcndcmann stechenzu lassen, welches so klar die Spur des Werdens insich trage und, worin so wenig wahrer Geist liege,