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Die Düsseldorfer Maler-Schule in den Jahren 1834, 1835 und 1836
Entstehung
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welche ihn zu überwältigen droht, nach einem Freundund Schützer sehnt, nichts Beruhigendes hat.

Es scheint, daß seit unfern Akademien der schöneGlaube an die göttlichen Eingebungen verschwundenist, auch das leise Horchen ans die Stimme des inncrnBerufes vorüber sei. Die Aussicht auf dcnVcrdienst hatmehr Gewicht gewonnen, als der innere Drang, undes ist, als wäre der Gedanke recht geläufig gewor-den: nicht die Fähigkeit, sondern die Schule seidie Erzeugerin der Kunst. Wie die Kindcrwelt ausleichtem Ammcngcschwätze ihre Königstitcl, ihre kri-stallenen Schlösser mit unendlichen Schätzen, und Ti-schen, die selbst sich decken, heraufrnft, so hat derFugend Kraftgcfühl die Träume manches jungenManncS mit Künstlerrnbm und Künstlcrgold ungefüllt,der später vergebens dem Leben eine fruchtbarereSeite abzugewinnen sucht. Wenn solche Ucbercilun-gcn überhaupt gefährlich sind, so sind sic cs beson-ders bei der Kunst, zu der man die meiste Mit-gift von Gott nothwendig hat.

Aber auch da, wo der innere Berns vorhandenwar, hat sich das Talent nicht von dem, ihm ent-sprechenden, Talente ungezogen gefühlt, auch da hatder Jünger sich nicht zu dem, ihm verwandten, Mei-ster gedrängt, nm seine Weisen zu studiren, undseine Ideen in sich anfzunchmcn und zu bearbeiten;sondern der Meister ist gezwungen, so will cs unsereOrdnung der Dinge, sich in die ihm zngcthciltenTalente zu finden. Er muß ihren Werth studiren,nach ihren Kräften muß er sie ausbilden. Selbstwenn cs gelingen möchte, was indcß der beschränktenmenschlichen Natur widerspricht, allen Gattungeneines Zweiges deS Wissens gleiche Aufmerksamkeit