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Die Düsseldorfer Maler-Schule in den Jahren 1834, 1835 und 1836
Entstehung
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Schenkung entstand nach und nach eine Bibliothekvon vielen hundert Banden. Hicrncben stand ihrdie große weltberühmte, jetzt nach München entführteBildergallcrie zu Gebote.

Dem glänzenden Anfänge folgte ein nur kurzerFlor. Schon im dritten Deccnnium ihres Daseinöraubten ihr Frankreichs verwüstende Kriege Mittelund Kräfte. Die kostbare Gallcrie wurde vor derInvasion nach München geflüchtet, die Fonds wurdenzu anderweitigen Zwecken verwendet; nur die un-eigennützigen Opfer einiger Kunstfreunde und akade-mischer Lehrer konnten das sparsame Leben erhalten,welches die französische Herrschaft ihr noch verstattethatte.

Unter preußischem Zepter erst gab P. Corneliusder Schule neues Leben, der Meister der Composi-tion. Seinen persönlichen Eigenschaften vielleichtmehr noch als seinem großen Knnstlerrnhme ver-dankte er die Schüler, welche sich um ihn sammelten.Es war das Künstlcrleben früherer Jahrhunderte,welches sich entwickelte. Meister und Jünger standennebeneinander, Liebe zog Liebe groß, und diese Un-mittelbarkeit, dieses der Kunst würdige, bildend in-nige, Bcrhaltniß schloß den festen Kreis um dasGanze, und ließ von der Academie, welche der Staatim Jahr 1822 gleichsam von Neuem stiftete, und un-ter Cornelius Leitung stellte, Producte erwarten,welche der innersten Anschauung abgcwonncn undnicht einem falschen Ehrgeize und niedriger Brodlustabgedrungcn sind.

Cornelius sah nur wie die Saat aufging, er folgtedem Rufe nach München, wo umfassenderes Wirkenseine Thatigkeit in Anspruch nahm, und übergab