Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
10
Einzelbild herunterladen
 

10

Der Pole, hiemit verurtheilt,immer die Dame zuhaben," hob mechanisch die Arme empor, die er zuvor hattesinken lassen, und der Polizeibeamte sagte mit einem bei-fälligen Kopfnicken:

lion! na bouxes goint, o'est §u!^

Monsieur Goupille, ebenso erstaunt als entrüstet,seine bessere Hälfte so, ohne Berücksichtigung seiner Gat-teugefühle, den Armen eines Andern übergeben zu sehen,war im Begriff, sic dem Polen zu entreißen, als MonsieurFavart, ihn mit dem kleinen Finger auf der Brust anrüh-rend, mit der freundlichsten Art sagte:

Ronbourxeois, mengt Euch nicht in das, was EuchNichts angeht."

Was mich Nichts angeht!" wiederholte MonsteurGonpille, sich dermaßen hoch emporrichtend, daß es schien,als wolle er seine engen Beinkleider sprengen.ErklärtEuch, wenn es Euch beliebt! Diese Dame ist meineFrau!"

Sagt das noch einmal nur noch einmal!" schrieder Fremde mit dem Backenbart im gräßlichsten Französischund mit einer wüthenden Geberde, indem er beide Fäustedem öxioicr unter der Nase schüttelte.

Es noch einmal sagen, Herr," sagte Monsieur Gou-pille, keineswegs eingeschüchtert;und warum sollte ich esnicht noch einmal sagen? Diese Dame ist meine Frau!"

Ihr lügt! es ist die meinigc!" schrie der Deut-sche, und sich niederbückend, riß er die schöne Adele ausden Armen des Polen mit so wenig Umständen, als hätte