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durch ein Buch mehr Gutes, als durch sein Leben Bösesstiften kann: und in jener Welt wird nicht einmal danachgefragt, ob Shakspcare überhaupt 'Io boan soxo et ioIion vin' liebte, geschweige ob er sich im Nebcrmaße mitihnen zu schaffen machte."
„stloiit-ioun Io Diablo, n votoo tmnlo!" versetzt'ich. „Diese Deine Aeußerungen machen Deinem Kopfeund Deinem Herzen die größte Ehre, und fortan will ichdie Grundsätze der Kritik statt der Mvralgesctze stndiren."
„Die sind beide Eins und Dasselbe, gehörig ver-standen," sagte der Teufel kaltblütig, und stürzte sein letz-tes Glas voll hinunter; denn sobald er angefangen hattezu moralisiren, hatte er auch geeilt, den Boden der Flaschezu erreichen. Er stand auf und schlug einen Ausflug a laHarun - al - Raschid vor.
„Recht gern," sagte ich, und griff nach meinemHute. Wir zahlten unsere Zeche, und schleuderten in dieStraße. Der Teufel fing an zu pfeifen. Als er die ersteArie Kaspars aus Webers „Freischütz" hatte zwischenseine Lippen durchgehen lassen, sagte er: „Ich habe einPaar Exemplare Reiscnvtizen aus der Seele eines deut-schen Fürsten herbcigepfiffen. — Hier sind sie, und sie
*) Jammerschade, daß ASmodcus zur Zeit nicht bat gefragtwerden können. ob die lieben Schriften des lieben jungenDeutschlands nicht mindestens als gleichen Ranges mit denWerken Shaksvcare's erachtet wurden. Daß das jungeDeutschland die „Gcdankenübnngen eines Goethe" längstunter seinen Füßen zu haben glaubt, ist ja wohl ausge-macht. — ttominent?
Anni. d. Ilebers.
Bulwcr'S Romane I^XXXIl. 3