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Asmodeus aller Orten : eine Erzählung
Entstehung
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gibt sie Ihnen die Versicherung, baß Ihre Wünsche fürihr Wohlergehen sich bereits erfüllen."

Diese unverdiente und beleidigende Zuschrift vollen-dete meinen Sieg über jedes etwa noch im Herzen mirlauernde Gefühl von Rene oder Sehnsucht, und in mei-nem Aerger über Juliens Ungerechtigkeit gewahrte ichnicht, wie sehr diese die Folge verletzter Eitelkeit undeines verzweifelnden Herzens war.

Scchszehntes und letztes Kapitel.

Ungeachtet der mir Vorgesetzten Reise verweilte ichnoch immer in London, und begab mich einige Tage nachdem Empfange des Briefes der Wittwe zum Mittagseffenbei einem meiner Bekannten, der einer der lustigsten Ge-sellen von der Welt war. Während meines Umgangesmit Julien hatte ich das Gcscllschaftsleben mehr oder we-niger ausgegeben! um so neuer und anziehender war diesjetzt für mich. Die Stunden entflohen mir wie Minuten ich ward immer heiterer Laune, und genoß der Gegen-wart mit einer Hingebung, zu der ich mich seit langerZeit nicht hatte stimmen können.

Ich ging nach eingenommener Mahlzeit wohlgemuthfort; die klarkalte, sternenhelle Nacht verlockte mich, nochein wenig umherzuschlendern, und so geschah es, daß ichmechanisch einem Lieblingsorte, der besonders zur Abend-zeit von jeher großen Reiz für mich gehabt hat, nämlich

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