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Asmodeus aller Orten : eine Erzählung
Entstehung
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lieben, und der ich, je mehr ich vom Leben sehe, mich umso fester überzeuge, daß Berliebtseyn besser, weit besserdenn Geschäftstreiben, Ehrgeiz, Prozessoren und Duellirenist, indem es unendlich weniger Langeweile als alles An-dere verursacht füllte fröhlich mein GlaS, trank aufdas Andenken Le Sage's, und schrie dem Teufel zu:Wasschiert mich Deine Warnung, Asmodens! Ich entsage al-ler Freundschaft unter den Menschen, denn die weiß nichtsals Nathschläge zu ertheilen und Unheil zn prophezeien.Versenke mich in Verlegenheiten ich will Dich d'rvbnicht schelten, will Dich sogar d'rum loben. Eine Klemmebehagt mir ganz absonderlich, denn es erweckt gar zngroßes Vergnügen, aus derselben wieder herauszukommen.Zch habe bisher weder Verzweiflung noch Reue gekannt,und will den Teufel selbst heransfordern, ob er mir meinfestes Vertrauen auf meine Selbsthülfe unterdrücken kann.Aber trink, Asmodens! trink auf das Andenken des unver-gleichlichen Witzkopfes, der uns in dem Baccalaureus vonSantillana das Epos des Alltagslebens hinterlassen hat.Wie beneide ich Dich, daß Du die Ehre hattest, seine Be-kanntschaft zu machen! Beiläufig hem! was wirdaus den Nomanschrelbern nach dem Tode ihres Leibes?Bei Euch sieht man sie doch nicht, will ich hoffen?"

Sie werden im Herhältniß zu ihrem literarischenUnverdienst gestraft," antwortete der Teufel;denn einschlechter Roman ist eine schmähliche Schandschrift aufdie Menschheit. Von guten Novellisten wissen wir nichts;denn es ist für ausgemacht angenommen, daß ein Mensch