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Asmodeus aller Orten : eine Erzählung
Entstehung
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Fünftes Kapitel.

Neuheit! Mutter all' unserer Wonnen! Helläugige^frischathmendc, seraphbeschwiugte Neuheit! Wünsche sinddie Bügel, dir Dir, Du Frührvih der Seele, zwitschern Hoffnungen sind die Thautropfen, die unter deinenFußtritten funkeln! Wo Du wandelst, sind alle Dingehochberedt von Frendigkeit, und des Lebens Lust wird wieein Elirir eiugcathmet. Was ist Liebe ohne Dich? wasist der Ehrgeiz, was geselliger Umgang, was selbst ver-einsamtes Streben und Ringen ohne Dich? Das ersteErscheinen jeglichen Dinges wie köstlich! Die Wie-derholung eines jeglichen Dinges wie langweilig,schaal und abgeschmackt! Dir, o Neuheit, jage ich eifrigdurch ein Daset)» nach, dem, wie ich fühle, keine langeDauer hienieden zuerkannt ist. Komme denn mein jüng-ster Tag wann er wolle er soll mich bereit finden!'kühnen Schrittes will ich über die Tvdeöbrückc gehen, diemich mindestens in eine mir alsdann so wie jetzt noch un-bekannte Welt führt! Wahrhaftig, mau muß ein Ver-ehrer der Neuheit werden, wenn man in Januarnächtenspatzicren reitet, und dabei den Tcnsel zum Gesellschafterhat!

Während ich so saun nnd meinen Kaffee schlürfte,trat Asmodeus zu mir ein. Ich begrüßte ihn freudig.Was giebt's Neues?" fragte ich, indem ich die Zeitun-