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welcher einem plötzlich abgebrochenen Liebesumgangefolgt! Immer noch liebend, jedoch von dem Gegenstandunserer Liebe znrückgewiescn, sinkt unser Herz unter derLast seiner eigenen Schnsnchiregung z eine erschöpfende,widerwärtige Apathie füllt die entsetzliche Leere der Stun-den aus — die Zeit kriecht sichtbar vor uns hin, und dasLeben hat keinen Reiz mehr für uns.
Dreizehntes Kapitel.
Ich beschloß zu reisen — ich setzte den Tag meinerAbreise fest. O, daß es mir gestattet worden wäre, min-destens diesen Vorsatz ansznsnhren! Etwa drei Tagefrüher, als ich anberanmt hatte London zu verlassen, be-gegnete ich plötzlich auf der Straße meiner Freundin Anna,der ältesten jener drei Schwestern, bei denen ich den Heren-meistcr gespielt hatte. Es versteht sich, daß Anna ummeine Liebe zu Julien wußte, den» sie eben hatte meineZusammenkünfte mit der Geliebten befördert. Ich fand,daß sie jetzt anch um meine Trennung von Julien wußte.Sie hatte diese besucht, und ihr war von deren Schwester,der Wittwe, nicht nur Alles erzählt worden, sonderndiese hatte ihr über ihre Mitwissenschaft um unsere Liebebittere Vorwürfe gemacht. Das Mädchen beschrieb Ju-liens jetzigen Gemüthsznstand in den kläglichsten Aus-drücken. Sic sagte, Julie brächte ganze Tage allein,und — wie die Wittwe selbst geäußert hatte, in Thränen