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dctc Thcil unseres Lebens sind. Maltravers hatte bisjetzt weder den Kreis, der ihm zusagte, gefunden,noch auch die Art von Unterhaltung, die ihn wirklichunterhielt. Darum durchstreifte er nach und nach dengewaltigen Strudel, machte sich eine Menge Freunde,ging zu Bällen und Mahlzeiten, und langweilte sichbei beiden, wie es Männern geht, die bei der Gesel-ligkeit keinen bestimmten Zweck verfolgen. Die Artaber, wie man die Geselligkeit genießen muß, ist die:daß man eine Beschäftigung, ein Metier irgend einerArt hat, und dann in die Welt hinausgcht, entwederum den individuellen Zweck mit einem geselligen Ge-nuß zu verbinden, oder um sich von den Arbeiten einesmühsamen Berufes zu erholen. So wenn Einer einPolitiker ist — so ist ihm die Politik zugleich seineBeschäftigung in seinem Studirznmncr und ein ge-selliges Band zwischen ihm und Andern, wenn er indie Welt hinaustritt. Dasselbe gilt, obwohl in gerin-gerem Grade, von der Literatur; und hier muß a»ch,weil weniger Personen sich um Literatur, als um Po-litik kümmern, die Gesellschaft auserlesener scpn. IstEiner sehr jung, so ist er ein Freund vom Tanzen;ist Einer sehr liederlich, so knüpft er vielleicht gernLicbcshändcl mit seines Freundes Gattin an. Der-gleichen sind nun freilich Zwecke für sich; aber sie hal-ten nicht lang aus, und sind selbst für die Gehalt-losesten und Leichtfertigsten keine Beschäftigungen, welcheGeist und Herz ganz ausfüllcn, da diese doch inder Regel nach etwas Nützlichem und Ersprießlichem