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alte, förmliche Dienerin durch Drohungen gcnöthigthatte, in der nächsten Schenke zu kaufen; und ihmgegenüber saß der achtbare, hochachtbare Mann derFormen und Cercmonicn, des Anstandes und — derQuacksalbereien, und warf ernste Blicke auf de» ge-meinen , armen Teufel von keckem Schurken; — derwohlhäbigc Heuchler — der pfcnninglosc Spitzbube;
— der Mann, der Alles zu verlieren hatte — derMann, der Nichts hatte in der weiten Welt, als seinelendes, schuftiges Leben, eine goldene Uhr, Ketteund Siegelringe, die er am Tag zuvor gestohlen unddreizehn Schillinge und drei einen halben Penny inseinen Hosentaschen.
Der reiche Mann war durchaus nicht bekannt mitder Art und dem Charakter des Unthicrs, das er vorsich hatte. Er hatte von Mrs. Lcslie (wie man sicherinnern wird) das Allgemeinste von Alicens Geschichteerfahren, und wußte wohl, daß ihres gemeinschaft-lichen Schützlings Vater ein großer Strauchdieb war;aber er erwartete an Darvil nur eine» plumpen, bru-talen Schurken, einen bäurischen Spitzbuben zu finden
— einen frechen Kerl ohne Verstand, oder dessen Er-satz, Unverschämtheit. Aber Lukas Darvil war eingescheuter, halb gebildeter Kerl; er sündigte nicht ausUnwissenheit, sondern hatte Grütze genug im Kopf,schlechte Grundsätze zu haben, und er war so schamlos,als hätte er sein ganzes Leben über in der besten Ge-sellschaft gelebt. Er gcrieth durchaus nicht in Angstüber des Bankiers schwarztuchcne Beinkleider und