„Musik! Das ist sonderbar! Wer waren EureEltern?"
Alice schauderte und verhüllte sich das Angesichtmit den Händen.
Das Interesse der Frau für sic war jetzt ganzwarm geworden.
„Sie hat gesündigt/ sagte sic bei sich selbst, „aberbei solcher Fugend — wie kann man da hart undstreng sehn? — Sic darf nicht in die Welt hinaus-gcstoßen werden, wo ihr dann die Sünde zur andernNatur würde. „Folgt mir," sagte sie nach einer Weile,„und denkt Euch, Ihr habt eine Freundin gefunden."
Die Frau wandte sich dann von der Landstraßeab einem grünen Pfade zu, welcher an ein Parkhausführte. Zu dicß Haus ging sie hinein, und nach einerkurzen Besprechung mit der Bewohnerin winkte sicAlicen, auch einzutrctcn.
„Ianct," sagte Alicens neue Beschützerin zu einerhübschen und einnehmenden Frau, „das ist die jungePerson — Ihr werdet ihr und dem Kind jede Auf-merksamkeit erzeigen. Ich werde morgen paffendeKleider für sic hcruutcrschicken, und bis dahin werdeich mich besonnen Haben, was für ihr künftiges Wohl-ergehen das Beste ist."
Hicmit lächelte die Frau Alice freundlich an, derenHerz zu voll war, um sprechen zu können; die Thiiredes Häuschens schloß sich hinter ihr und Alicen wares, als ob der Tag dunkler geworden wäre.
Bulwcr's Romane. I-XIV.
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