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Höhle zn kriechen. Ihr Kind gedieh — denn Gottsänftigt den Wind für das geschorene Lamm. Aberjetzt war, was leibliche Entbehrungen betrifft, dasSchlimmste vorüber.
Es traf sich, daß, als Alice sich mühsam demAnfang des Dorfes zuschlcpptc, welches das Ziel ihrerheutigen Wanderung seyn sollte, ihr eine Frau vonmehr als mittlerem Alter begegnete, in deren Gesichtdas Mitlciden sich so unverkennbar aussprach, daßAlice nicht sie um eine Gabe ansprcchen mochte, dennsie besaß ein seltsames Zartgefühl — oder Stolz, oderwie man cs nennen mag — und bettelte lieber beiden Finsieraussehcnden, als bei Solchen, die siefreundlich ansahcn — sie mochte sich in den Augen derletzteren nicht crnicdigen.
Die Frau blieb stehen.
„Arxics Mädchen, wo geht Ihr hin?"
„Wohin cs Gott gefällt, liebe Frau," sagte Alice."
„Hm — und ist das Euer Kind? — Ihr scpd jaselbst beinah noch ein Kind."
„Ja cs ist mein, gute Frau," sagte Alice, dasKind zärtlich anblickcnd; „cs ist Alles was ich habe."
Die Summe der Frau zitterte. „Sepd Ihr vcr-heirathct?" fragte sic.
„Ncrhcirathct? o nein! liebe Frau," versctzreAlice unschuldig, aber ohne zu erröthcn, denn siewußte noch gar nicht, daß sic Unrecht daran gcthanhatte, Maltravcrs zu lieben.
Die Frau zog sich etwas zurück, doch nicht mit