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de la Porräe mitgethcilt und man sieht, daß er die dahingehörigen Kapitel so recht oon amors geschrieben hat. DasVerhältniß der Philosophie zur Theologie wünschtOtto so gestaltet zu sehen, daß erstere auf letztere nicht un-vorsichtig angcwendet werde ^2). sonst stellt er den Philo-sophen die Gefahr des Antichristianismus nahe "°). Mansieht hier, wie die philosophisch - theologischen Streitigkeitenseiner Zeit auf ihn wirkten.
Plato war damals noch der in den Schulen vor-herrschende Philosoph, aber auch ihn kannte man mehr nuraus Augustinus und Boötius, als aus seinen eigenen Schrif-ten. Was man damals Platonische Philosophie hieß, warder christlich-mystische Neuplatonismus der Väter. Dochcitirt Otto einmal den Timäus. Was Otto von der Zah-lenmystik bringt ^gehört dieser neuplatonisch-mystischen Rich-tung an, deren Hauptgewährsmann der vermeinte DionysiusAreopagita ist. Oncr/ocre§ und ähnliche Terminen sind Diony-sisch^). Vvn Plato behauptet Otto, er sei unserem Glau-ben sehr nahe gewesen, daher einige annähmen, er sei vonJeremias in Aegypten unterrichtet worden "ch. Ob Ottoauch diese Annahme adoptire, verschweigt er nach seinergewöhnlichen Weise. Den Plato nennt er auch den pras-oipuus pllilosopllormn 2"). Er führt auch ein Zcugniß desAugustinus für Plato an, der bekennt, in diesem PhilosophenAlles gefunden zu haben, bis auf die Jncarnation und wasaus ihr erfolgt sei^^). Dieß ist das Verhältniß Otto's
323 ) Oest. Vriä. I. 52. Mur. 683.
(INron. VIII. 4. Ilrst. 170.
(ÜNrou. VIII. 34. Ilrst. 191.
^2) Oest. Vrict. I. 53. .Ilrst. 438.
332) ONnou. II. 8. Ilrst. 27.
334) tllirou. VIII. 8. Ilrst. 171.
33-) Ldrou. II. 8. Ilrst. 27.