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als katholische Schutzmacht vor Oesterreich gilt. Von die-ser Zeit her heißen noch immer im Orient die Occidentalen„Franken." Die Universität Paris war das zweite, wasdamals Frankreich's Vorrang vor Deutschland sicherte, undan dieser studierte Otto. Er war ein Schüler Abälard'sund ein Anhänger Gilberts. Er hatte wenigstens derenPhilosophie studiert, denn diese war die Philosophie derZeit"'). Außer diesen mündlichen Anctoritäten in Paris, andie er sich hielt, finden wir in seinen Schriften Plato"°), Ari-stoteles, Cicero b"), Seneca""), Boöthius angeführt.— Phi-losophie definirt Otto nicht ausdrücklich, aber sie gilt ihmungefähr so viel, als Meditation ausdrückt, daher nennter anch die Aegyptischen Mönche „plnlosoplmntss" "'). DiePhilosophie soll per visibilia aä invisibilia VordringenSchon daraus sieht man, daß Otto nicht eben Idealist ist sei-nem philosophischen Bekenntnisse nach. Noch durch eine weitereStelle läßt sich dieß belegen, wo er nämlich behauptet, daßbisweilen "b) pse Erfahrung mehr vermöge, als alleWissenschaft. So realistisch verstand man anch den Aristo-teles zur Zeit Otto's, nur ist hier realistisch nicht nach derTerminologie unserer modernen Philosophie zu nehmen, woder Realismus dem dortigen Nominaliömuö entspricht undgleich dem Jvealismus ist, d. h. die Begriffe von dort und
Bei dieser Annahme stützen wir uns auf Otto^s Schriften imAllgemeinen.
Obron. I. 17. linst. 18 und öfter-
(ibron. I. 6. Ursl. 12.
Lliron. II. 10. linst. 11. Plato, Aristoteles und Boöthius sindam meisten citirt in den theologisch-philosophischen Ercursen, cke AkstisI. 5. und 53.
">) «iliroir. IV. 14. linst. 87.
"2) tikroii. IV. prol. linst. 77.
"2) „interöum". llliron. II. lg. linst. 32.