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Gregomis den Großen 2 °-), Ambrosius^") und endlich Dio-nysius Areopagita Indem wir die Ansichten über-
gehen, die ihm mit seiner Zeit überhaupt gemein sind, be-merken wir bloß jene, die ihm eigenthümlich zu sein scheinen.
Seine allgemeinen bereits angeführten Geschichtsquellensind auch die seiner Kirch engeschichte; nur citirt er auchuoch den Kirchengeschichtschreiber Egesippus—Bei dog-matischen Fragen neigt sich Otto fast immer den stren-geren orthodoxeren Ansichten zu, wenn sie sich durch denVerstand in scholastischer Weise rechtfertigen lassen. Dieseverständige, scholastische Methode ist ihm das erste Argument,dagegen gilt bei ihm keine menschliche Auctori-tät. So behauptet er, daß Kaiser Valcntinian, der alsCatechumenus starb, ohne Taufe nicht habe selig werdenkönnen, obgleich der Lehrer des Kaisers, der heil. Ambro-sius und viele Theologen seiner Zeit entgegengesetzter An-sicht waren — In Bezug aus die Primatsfrage istOtto der Ansicht, der noch heutzutage die meisten katholi-schen Theologen sind, daß unter „Babylon" I. Petr. 5. dasdamalige Rom zu verstehen sei, und also dieser Brief Petriwirklich aus Rom datire. — Maria nennt er „äsi §snitrixsempergua Vii-Ao" *"). Otto's kirchlich-orthodoxe Gesinnungist somit über allen Zweifel erhaben, er theilte sie auch schonmit seinem Orden Sein Ultramontanismus, wieman es jetzt nennen würde, geht so weit, daß er selbst einen
2-b) Oliron. VI. 28. llrst. 84.-'») Obron. IV. 18. vrst. 89.
2") Lbron. VIII. 32. Ili-st. 188.2^) Olirori. III. 16. Ilrst. 63.
27-) Lliron. IV. 18. vrst. 89.
27^) kesl. Vi-iä. I. 45. Llur. 676.2'-) Rcutcr, Alcr. III. S. 233.