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ältesten Bayerischen Geschichte. Aber noch Aventin, ja nochFalkenstein bestehen ans denselben i6§es Lsjosriorum").
§. 2. Geschriebene Quellen Otto's.
Sonst fehlt es bei historischen Schriftstellern des Mit-telalters nicht so leicht, zu sagen, aus welcher Quelle sieeigentlich geschöpft haben, wenn ihre Compilation nicht einvölliges Abschreiben ist, aber Otto läßt es an mannigfacherAngabe seiner Quellen nicht fehlen. Otto war auch nichtleichtsinnig in Benutzung seiner Quellen, denn er sagt:„wenn etwa seiner Zeit Manches in seiner Geschichte un-glaublich sein könnte, so möge sie ihn deßhalb nicht derLüge zeihen, da er nur probaten Schriftstellern folge" ").Die fast allgemeine Grundlage für die ältere Geschichte wa-ren zn damaliger Zeit des Eusebius ") und Beda des Ehr-würdigen Chroniken. Im eilften Jahrhundert erhielt in-dessen die Chronik Hermann's des Kontrakten ein solchesAnsehen, daß sie häufig den späteren Chronisten als Quellediente. Noch öfter geschah dicß mit dem Auszüge aus Her-mann's Chronik, welchen Berold von Konstanz verfertigte.Außer diesen stützte sich Otto vor Allem auf die heil.Schrift"), dann auf Augustin ") und Orosius"), Trogus
Möglich wäre auch, daß O. im Gegensätze gegen die genanntenGeschichtschreiber die Karolingischen Könige in Deutschland im Augehätte, denen wenigstens Bayern als Hauptland ihrer Länder galt, wennauch Negensburg nicht immer als Residenz.
6>) kroämium sei 8ingrimriir>. linst. 8.
lillroir. II. 16. linst. 31. u. öfter.
62) Oliron' VI. 32. linst. 131. n. öfter.
°2) OIrnon. III 2. linst. 53. u. öfter.
°2) (lliron. II. 8. linst. 27.
66) Okron. II. 30. linst. 38. n. öfter.