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ncl 2. Der Herausgeber der Baseler Ausgabe Otto'S,Peter Pithou, benützte zu seinem Zwecke den Codex deöKlosters Dun °°). In dieser Ausgabe ist das voran-gehende Schreiben an den Kanzler Reuhald oder Regcn-hald am Ende des achten Buches befindlich, hingegen aberstehen beide beim Urstisius zu Anfang. Drucker und Ver-leger ist Peter Perna.
sä 3. Die, Ausgabe des Chroniken bei Urstisius istdie beste, die wir überhaupt besitzen. Sie übertrifft allevorhergehenden und nachfolgenden bei weitem. Urstisius be-nützte für sein Chronikon (vergl. dessen monitum zu den Bü-chern cks A68tis krickerici) zwei Züricher Handschriften, dieaber die Bücher ckc Acstis bHäerici von keinem der beidenAuctorcn derselben enthielten. Hier stützte er sich auf Pi-thoeus. Die Handschrift in der Klastischen Sammlung zuUlm, welche das Chronikon, das Werk ckc Aestis kriclc-rioi I. und dessen Fortsetzung durch Radevicus enthielt, scheintmit Ausnahme weniger Zusätze von der Ausgabe des Ur-stisius nicht verschieden gewesen zu sein "). Darum nenntUrstisius aber auch die acht Bücher des Chronikon ans demTitel: „nunc cksnuo rsco^niti ct locis uliguot einenckati."Zur Chronik Otto'S gab Urstisius ebenfalls zum crstenmaledie 52 Kapitel seines Fortsetzcrs Otto von St. Blasien, derdie Zeit von 1146 — 1209 umfaßte, heraus. Ein Unter-schied der Ausgabe des Urstisius vom Zapfischen Codex istnoch anzumerken, der darin besteht, daß in besagtem Codexstatt „prooeiniuin sä 8inAriinuin^ gleich zu lesen ist: „Inci-pit ?roIoAU8 in scgusntsm libruin etc. ° 2 )." Drucker undVerleger der ersten Ausgabe des Urstisius war AndreasWechelius in Frankfurt.
6sr. äs Viscll. Lillliotli. Listorc. 6ol. 1656. S. 257.
LcUelkliorn. srnooirit. liter. k III. x. 3639.
Zapf, Merkwürdigkeiten. S. 3.