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Otto von Freising : sein Charakter, seine Weltanschauung, sein Verhältniß zu seiner Zeit und seinen Zeitgenossen als ihr Geschichtsschreiber ; aus ihm selber dargestellt ; eine von der philosophischen Facultät der Ludwig-Maximilians-Universität zu München gekrönte Preisschrift
Entstehung
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msnuseript. des Chronikon, libri VIII. in lolio auf Papier,den er selbst beschrieben hat"). Hie und da erscheintauch in dem Zapfischen Codex deS berühmten ConradPcntinger's Hand, leicht kenntlich an seiner groben undbreiten Schrift, besonders im siebenten Buch, woselbst vonihm viele Randglossen stehen, die aber zum Ganzen nichtsbeitragen. Von gleichem Alter und von gleicher Handwar dem Codex des Chronikon ein Codex äe §68ti8 briäo-riei I. beigefügt, der zugleich die zwei Bücher Fortsetzungdes RadevicuS enthält.

11) Wien besitzt zwei Codices: a) Die k. k. Hofbib-liothek bewahrt unter mehreren Nummern der bistorm proksnnein Mannscript von Otto's Chronikon bis lib. VII. o. 33.,dann ein Fragment von 11061158. Ferner die Fort-setzung des Otto von St. Blasien bis 1209 "). b) DasSchottenkloster daselbst, dessen Erbauer, Heinrich I. Herzogvon Oesterreich, ein leiblicher Bruder des Bischofs Otto vonFreising war, besitzt einen Codex beider Werke Otto's").

12) Gießen besitzt eine weitere Handschrift des Chro-nikon in der Senkenbergischen Sammlung ").

13) St. Trudperts münster im Schwarzwalde.

14) Kloster Morbach.

15) Zürich besitzt in der Bibliothek des Münsters zweiCodices, die jedoch die zwei Bücher über Kaiser Friedrichnicht enthalten ").

>») Merkwürdigkeiten der Zapfischen Bibliothek. Augsburg 787. S. t.ff. Z. gibt auch eine Probe seines Manuskripts in Vergleich zur Aus-gabe des Nrstisius. ibicl. S. 4.

2") Archiv f. ältere d. Geschichtskunde. II. 477. und IV. 213.

2') Archiv. I. 45657.

Hirsching. IV. 228.

") Archiv I. 169170. Ilssorinarui xroäromus. 2.