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genschaft zu Grunde, die Herrschern und Feldherrn von jedie verderblichste war, an seiner Unentschiedenheit. Hätte ersich mit seinem Absolutismus an die Päpste oder an dieStädte gewandt, in beiden Fällen wären ihm sicher seinePläne geglückt, aber so verschmähte er beide und mußte nunnothwendig gegen beide kämpfen und endlich erliegen; denndas waren mächtige Feinde.
Da wir von dem Gehalte des Papstthums in dieserZeit schon gesprochen haben, so wollen wir noch kurzden Geist berühren, der dort in den LombardischenStädten herrschte und der Friedrich's Ehrgeiz wirksamzu hemmen im Stande war. Es war dieß ein Geistrepublikanischen Trotzes, ein Gefühl der Macht, zu demsich noch der Uebermuth des Reichthums gesellte. Reich-thum und Glanz dieser Städte wirkten im Vereine mit ihrerMilitärmacht so kräftig, daß sie dem ganzen LombardischenAvel die Alternative stellen konnten, entweder in ihrenStädten das Bürgerrecht zu suchen oder zu Grunde zugehen. Wie die Sonne Thautropfen wegsaugt, so ver-schlangen die Städte den Adel. Der einzige Graf vonMoutferrat war, die vereinzelte Reliquie eines ganzen Stan-des, wie zum Hohne von den Städten noch übrig gelassenworden. Dafür hatten sie einen Adel in den Städten. Esgab dort drei Klassen der Bewohner, den hohen Adel, 6a-pitansi genannt, die Lehensträger, Valvassoros, und endlichdie freien Bürger '"). Aber alle drei Stände hatten ver-hältnißmäßigen Antheil an der republikanischen Regierungund hier gab es im Ernste Ritter im Schurzfell, denn alleBürger waren waffenfähig. Solches Ritterthum war aberKaiser Friedrich und den deutschen Großen in der Seele ver-haßt. Sie begriffen es nicht, darum haßten sie es, darum
>") Vs AS8tis vrick. l. lib. II. s. 13.
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