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den treulosen Griechen selbst bei Laodicea in einen Hinter-halte der Türken geführt, wo die meisten Wallbrüder jäm-merlich erschlagen wurden. Otto entkam mit genauer Nochdieser verderblichen Katastrophe So kam es, daß anden Grenzen Syriens von beiden Hceresabtheilungen derDeutschen nur Trümmer sich wiederfandcn. Gleichwohl sahenKönig Conrad, Herzog Welf, Herzog Heinrich „Jasomirgott",der junge Friedrich von Schwaben und Bischof Otto zurFeier der Ostern die heilige Stadt, ja Otto soll sich sogarim Jordan gebadet haben, wenn es nicht bloß Phrase ist,was Aeneas Sylvins berichtet "). Zu all dem schon an-geführten Elend fehlte nur noch Eines, um das ganze Un-ternehmen als ein völlig mißglücktes erscheinen zu lassen,und auch das fand sich noch ein, als im Monate Junius1148 an der syrischen Küste zuerst im Herzoge Welf diealte Eifersucht auf die Hohenstaufen und Babenberger wie-der auftauchte. Welf, statt sich mit König Konrad zu vereini-gen, bestieg ein Schiff und fuhr nach Apulien hinüber zuKönig Roger, Conrad's Feind. Ein schleuniger Aufbruchnach Europa war jetzt unerläßlich. Der König, sein NeffeFriedrich, seine Halbbrüder, Bischof Otto und Herzog Hein-rich, schifften sich im Monat März des Jahres 1149 zuPtolemais ein und fuhren nach Thessalonik, der damaligenHauptstadt Griechenlands, wo sich eben Kaiser Manuelbefand. Der Herzog Heinrich fand hier seine Braut Theo-dora, Nichte des Kaisers. Die drei Brüder bliebennach der Vermählung noch zwei Monate, aber ihr NeffeFriedrich von Hohenstaufen, eilte schnell voraus, um den
'3) Wilken, I. v. 180 — 61. — ^nsllsrtus, Illstoris äo expocl.k'ricl. imp. ono. los. Oobrowsl!^. ?rgA. 827. S. 84.
Ulsloois kViä. III. imp. Urgent. 1655. S. 10. „chso^ne(Otto solle.) in lorä-lno lavsr! inernit."