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ist der wahre Ehrgeiz; das Verlangen nach blostrtpersönlicher Anszeichnung ist Eitelkeit nicht Ehrgeiz.Seyen Sic also keiner von den Lauen und Matte».Der Zug an Ihnen," setzte der Franzose mit einen,Lächeln hinzu, „den ich als den Ihren Aussichten a»^Auszeichnung vielleicht am ehesten »achthciligen be-trachte, ist: daß Sie zu philosophisch sind, zu geneigtdie Frage aufzuwcrfcn: Wozu frommt cs! bei allenArten von Thätigkcit, welche der Behaglichkeit einermit gebildeten Genüssen ausgcslilltcn Muße Eintragthun. Und Sie dürfen Sich nicht denken, Maltravcrs,daß eine thätige Laufbahn ein Noscnpfad seyn werde.Gegenwärtig haben Sic keine Feinde; aber von deinAugenblick an, wo Sie nach Auszeichnung streben,werden Sic mißhandelt, vcrläumdct, geschimpft wer-den. Sic werden sich entsetzen über den Haß undGrimm, den Sie wach rufen, Sic werden nach Ihrer ifrüher» Dunkelheit seufzen und die Betrachtung an-stelle», daß Sic, wie Franklin sagt: „Ihre Pfeife zntheuer bezahlt haben." Aber zu Vergütung für Feind-schaft von Individuen — welch ein edler Lohn, wennSic Sich das Publikum zum Freund, vielleicht sogardie Nachwelt zum Vertrauten gewonnen haben! Undüberdies;" fuhr de Montaigne mit fast religiöser Feier-lichkeit in seiner Stimme fort, „gibt cs auch ein Ge-wissen des Kopfs, so gut als des Herzens, und imAlter fühlen wir ebenso bittere Neue, wenn wir unsre ^natürlichen Talente unnütz vergeudet, als wenn wirilnscre natürlichen Tugenden verkehrt und entstellt