Druckschrift 
2 (1838)
Entstehung
Einzelbild herunterladen
 

Er st cs Kapitel.

Gcwisi ist, das etwas ganz Sigenthümliches inineinen Gefühlen für diese reizende Frau lag.

Rouffea».

Es war ein glänzender Ball im Pallast der öst-rcichischen Gesandtschaft in Neapel; und eine Mengejener jungen und alten Hcrumlnngercr, die sich an dieherrschende Schönheit drängen, sammelte sich um Frauvon St. Ventadvnr. Im Allgemeinen kann man sagen,cs herrsche mehr Laune als Geschmack bei der Wahleiner Schönheit für de» idcalischcn Thron. Nichts be-fremdet einen Neuling mehr, als wenn er znm ersten-mal die Frau sicht, welcher die Welt den goldenenApfel zncrkannt hat. Und doch verfällt er am Endeselbst auch in den herrschenden Götzendienst und gehtmit unbegreiflicher Geschwindigkeit vom nnmnthigcnSkcptieiömns zur abergläubischen Verehrung über. Inder That, tausend andere Dinge als die bloße Sym-metrie der Züge tragen dazu bei, die Cpthcre desTages dazu zu machen... Takt in der Gesellschaft-en! einnehmendes Wesen und Benehmen, ein nicht zubeschreibender, anziehender Glanz. Wo die Welt dieGrazien findet, da ruft sic gleich eine Venns aus.