Druckschrift 
2 (1838)
Entstehung
Seite
117
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Nun wir werden uns.beim Essen sehen," sagteErnst.Inzwischen lassen Sic mich die Bitte an IhreGüte wagen, mich zur pliniaim zu begleiten. Ichwünsche der Krpstallqucllc dort Lebewohl zu sagen."

Theresa, eine Freundin jedes Ausflugs, willigtegern ein.

Und ich auch, Mama?" rief das Kind,undmeine kleine Schwester."

Oh, gewiß," sagte Maltravcrs, statt der Elternsprechend.

So war die Gesellschaft bald gerüstet, und siefuhren an dem klaren, freundliche» Vormittag (dennin Italien ist der November noch so mild, wie imNorden der September) über die glanzenden, wallen-den Wasser. Die Kinder plauderten und die Erwach-senen besprachen sich über tausenderlei Dinge. Es warein schöner Tag, dieser letzte Tag in Como! Denndie Abschiede der Freundschaft haben zwar etwas vondem Schwcrmiithigcn, aber nichts von dem Acngstlichender Abschiede der Liebe. Vielleicht wäre es besser,wenn wir der Liebe ganz los werden könnten. DasLeben würde ohne sic glatter, ebener und glücklichersich abspinnc». Freundschaft ist der Wein dcö.Lebens,aber Liebe ist das gebrannte Wasser.

Bei ihrer Rückkehr panden sic Eastruccio auf demRasen sitzen. Er schien über die Aussicht von ErnstsAbreise nicht so niedergeschlagen, als Theresa ver-machet hatte; den» Eastruccio Ceisarini war von sehreifersüchtiger Gcmüthsart, und er hatte neuerdings