Druckschrift 
2 (1838)
Entstehung
Seite
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Zcdcm und betrachtet die Welt mit ihrer Unendlichkeitvon Gegenständen beinahe als einen Thcil seines indi-viduellen Wesens. Nachher, wenn er mürber wird,zieht er seine Streitkräftc, in die Zitadelle zusammen,aber er besitzt immer noch Kcnntniß von dem Gebiete,das sic bedeckten, und hat noch Interesse daran. Erversteht andere Leute, denn er hat in Andern Todtcnund Lebenden gelebt; er hat sich bald als Brutus,bald als Cäsar geträumt und sich besonnen, wie er infast jeder denkbare» Lebenslage handeln würde.

So kommt ihm, wenn er menschliche Charakterezu schildern anfängt, welche wesentlich verschieden sindvon dem scinigcn, seine Kenntniß derselbe» beinahewie durch eine offenbarende Anschauung. Cs ist alsschilderte er Behausungen, in welchen er selbst früher,obgleich nur für eine kurze Zeit, gewohnt habe. Da-her bei großen Geschichtschreibern, Roman- undTragödien - Dichtern das Wohlbehagen und der Ge-schmack , womit sic ihre Personen malen ; ihre Geschöpfesind Fleisch und Blut, nicht Schatten oder Maschinen.Ich sollte vielleicht wegen dieser Betrachtungen michzu entschuldigen suchen; aber wenn hier, dann müßteich auch sonst noch oft in dieser Erzählung um Nach-sicht bitten. Denn überhaupt wird darin viel der Ab-handlung Verwandtes mit dem Novellcnartigcn sichvermischen; und ich habe mich in meinen letzten Fik-tionen des Didaktischen genugsam enthalten, so daßich hoffentlich in diesem Buch meiner Neigung wohlfolgen darf.