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runde Grübchenwange, ein köstlich geformter Mundmit kleinen Pcrlcnzähnen und eine leichte, zarte Ge-stalt, um Weniges über mittleres Maaß — dicß dasvollständige Bild der Frau von Montaigne.
„Nun," sagte Signor Tirabaloschi, der redseligsteund cmpstuduugsrcichstc nntcr den Gästen, indem ersein Glas füllte — „das sind Stunden an die mansein ganzes Lebe» lang denken muß. Aber wir dürfennicht hoffen, die Signora werde lauge die Erinnerungan etwas bewahren, das wir nie vergessen können.Paris, sagt das französische Sprüchwort, ist dasParadies der Frauen, und im Paradies, das nehmeich für ausgemacht au, denken wir sehr wenig mehra» das zurück, was uns auf Erden begegnete."
„Ob!" sagte Frau von Montaigne mit anmuthi-gcm, wohlklingendem Lache», „in Paris ist jetzt dieWuth, das leichtfertige Leben der Städte' zu verachtenund sich mit romantischen Gefühlen zu brüsten. Dicßist gerade eine Scene, nach welcher unsere feinfühlen-den Damen und Schriftsteller schmachten, nm davonzu plaudern, um sic zu schildern — ist cs nicht soman nmi?" und sie wandte sich zärtlich gegen Mon-taign c.
„Wahr!" sagte dieser; „aber du bist ciuer-solchcnScene nicht Werth; du lachst über Empfindung undNomantik."
„Nur über französische Empfindung und die Ro-mantik der Chaussee dÄntin." „Ihr Engländer" fuhrsie fort, gegen Maltravcrs den Kopf schüttelnd, „habt