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machten! welche sanfte und welche heftige Gcmüths-bcwcgungcn waren durcheinander gemischt!
„Mr. Maltravcrs," sagte sic, ihrer Stimme wiedermächtig werdend, obgleich sie noch hohl klang, aberbeinahe übernatürlich fest und klar — „der Würfel istgeworfen, und ich habe für immer den Freund ver-loren, für dessen Glück ich nicht leben kann, aber fürdessen Wohlergehen ich gern gestorben wäre; ich hättedich voranssehen sollen, aber ich war blind. Niemehr — nie mehr; besuchen Sie mich morgen undverlassen Sie mich jetzt!"
„Aber Valerie —- —"
Ernst Maltravcrs," sagte sie, ihre Hand leichtauf die scinigc legend, „cs gibt keine Qual, wieeinen Jrrthum, dessen man sich zu schämenhat!"
Ehe er noch auf dicß Citat aus seinem eigenenunglückseligen Aphorismus antworten konnte, war Va-lerie wcggcschlüpft nnd saß schon an dem Kartentisch,an der Seite der italienischen Fürstin.
Maltravcrs setzte sich auch zu der Gesellschaft. Erheftete seine Blicke auf Frau von St. Vcntadour, aberihre Miene war ruhig; — keine Spur von Gcmüths-bcwegung war sichtbar. Ihre Stimme, ihr Lächeln,ihr bezauberndes, höfliches Benehmen — Alles warwie damals, als er sie zuerst sah.
„Diese Frauen — was für Heuchlerinnen sic dochsind!" murmelte Maltravcrs vor sich hin; nnd seineLippe verzog sich in einem bitter», höhnischen Zucken,