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welches in neueren Zeiten oft de» heitern und liebens-würdige» Ausdruck seiner frühere» Jahre, wo er nochdie Verachtung nicht kannte, verdrängt hatte. AberMaltravcrZ verkannte die Frau, die er zu verachtensich hcrauSnahm.
Er zog sich bald von dem Palazzo zurück undsuchte sein Hotel. Hier fand sich Fcrrcrs zu ihm, alser noch in seinem Ankleidezimmer sinnend verweilte.Die Zeit war vorüber, wo Fcrrers einen Einfluß aufMaltravcrs geübt hatte; der Jüngling war so hcran-gcwachscn, daß er sich mit dem Mann messen konntein der Handhabung des zweischneidigen Schwertes —Vernunft. Und Maltravcrs besaß jetzt das volle,ungemischte, ruhige Bewußtscp» von der Ucberlcgcnhcitseines Geistes. Er konnte Fcrrers nicht anvertranc»,was zwischen ihm und Valerien vorgcfallen war.Lnmley war zu rauh zum Vertrauten in Sachen, wodas Her; so sehr bcthcilgt war. Fcrrcrs war wirklichein prächtiger Mensch in guter, munterer Laune undmitten unter leichtfertigen Abenteuern. Aber in trüberStimmung oder in Stunden tieferen Gefühls warFcrrcrs ei» Manu, den man so weit als möglich wegWünschen mußte.
„Ihr seyd heute Nacht flnflcr, mon e.Iior," sagteLumlep gähnend. „Ich denke, Ihr sehnt Euch zu Bettezu gehen — manche Leute sind so ungezogen — soselbstsüchtig — sie denken nie an ihre Freunde. Nie-mand fragt mich, was ich beim Ecartö gewonnen.Steht morgen nicht so spät auf — cs ist mir zuwider,