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Volk mit mächtigem Streben mich vollkommenerer Frei-heit, aber i» einer Krisis immer fähig, durch eineticfcingewurzcltc, alte Ehrfurcht vor eben der Aristo-kratie, gegen die es aukämpftc, sich hinrcißcn undbeherrschen zu lassen; eine offene Bresche in allenMauern des Herkommens und des Vorrechts für jedeGattung von Talent und Ehrgeiz, aber ein so tiefer undallgemeiner Respekt vor dem Ncichthmn, daß der edelsteGeist beinahe unbewußt habsüchtig, begehrlich und be-stechlich ward; und der Mann, der ans der Mitte des Volkscmporstieg, nahm keinen Anstand, sich selbst durch die Miß-brauche zu bereichern, die er sich die Miene gab zu be-klagen; und der Mann, der für sein Vaterland gestorbenwäre, konnte sich doch nicht enthalten, seine Hände indessen Taschen zu stecken. Cassius, der hartnäckige und tief-sinnige Batcrlandsfrcund, mit dem eisernen! Herzen,hatte doch, wie Sie sich erinnern, eine nach Gclvjuckende Hand. Und doch, welch' ein Schlag für alleHoffnungen und Träume einer Welt war der Unter-gang der frcigcsinntcn Partei nach CAars Tod! Wieviele Generationen Frcihcitsmänner fielen bei Philipp!!In England bekommen wir vielleicht am Ende den-selben Kampf; auch in Frankreich (vielleicht eine nochgrößere Schaubühne mit noch weit entzündlicherenSchauspielern) bemerken wir schon denselben Kriegder Elemente, welcher Nom bis in seine Tiefen er-schütterte, der endlich an die Stelle des cdclmüthigcnZulins den heuchlerischen Augnstus setzte, der die riesigenPatrizier vernichtete, um den schimmernden Zwergen