Druckschrift 
2 (1838)
Entstehung
Seite
28
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eines Hofes Platz zu machen imd ein Volk durch denSchein der Freiheit um das Wesen derselben betrog.Was in der modernen Welt das Ende scvn wirdWer mag Das sagen's Aber wo eine Nation schoneinen ansehnlichen Grad konstitutioneller Freiheit er-langt hat/ da halte ich keinen Kampf für so gefährlichund unheilbringend wie den zwischen dem aristokra-tischen und dem demokratischen Prinzip. Ein Volkgegen einen Despoten dieser Kampf bedarf nichterst eines Propheten; aber der Ucbcrgang von eineraristokratischen zu einer demokratischen Staatsvcrfas-fnng bietet in der That eine weite, gränzcnlosc Aus-sicht dar, i welcher mir Schatten, Wolken undDunkel sichtbar sind. Schlägt cs fehl so ist derSvnncnzeigcr der Zeit um Jahrhunderte znrnckgerich-tct; gelingt es"

Maltravcrs hielt inne.

Gelingt cs " sagte Valerie fragend.

Run, dann wird die Menschheit in Utopien eineKolonie gestiftet haben!" rief Maltravcrs ans mitfunkelndem Auge.

Aber wenigstens im modernen Europa," fuhr erfort,wird noch ein schöner Platz für das Erperimcntvorhanden sehn. Denn wir haben jenen Fluch derSklaverei nicht, der mehr als alles Andere, jedesSystem der Alten entstellte und abwechselnd die Neichenund die Armen im Kriegszustand hielt; und wir habeneine Presse, welche nicht blos das Sicherheitsventil fürdie Leidenschaften jeder Partei, sondern auch das große